Wild, fair und am Ende gerecht – HSV gegen Augsburg

Dieses Spiel hatte wirklich alles. Und das sage ich nicht nur durch die HSV-Brille betrachtet.

Das Unentschieden gegen Augsburg war intensiv, abwechslungsreich und in vielen Momenten kaum vorhersehbar. Es war ein Spiel, das in beide Richtungen hätte kippen können – und genau deshalb ist es am Ende irgendwie gerecht ausgegangen.

Volksparkstadion (HSV-Stadion)

Kein guter Start – Augsburg sofort da

Ehrlich gesagt hatte ich erwartet, dass der FC Augsburg nach den letzten Niederlagen vielleicht etwas verunsichert auftreten würde. Aber genau das war überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil: Die Augsburger waren von Anfang an präsent.

Mein HSV hingegen kam überhaupt nicht gut ins Spiel. Es gab zu viele Ungenauigkeiten und zu wenig Zugriff. Das 0:1 in der 22. Minute war deshalb auch nicht unverdient. Erst danach wurde es besser. Schritt für Schritt hat sich meine Mannschaft ins Spiel gearbeitet.

Trotzdem bleibt für mich klar: So ein Start darf uns am nächsten Sonntag (12.04.2026, 17:30 Uhr) in Stuttgart nicht passieren. Sonst wird es dort richtig schwierig.

Eine Szene, die hängen bleibt

Kurz vor der Halbzeit gab es eine Situation, die für mich fast wichtiger war als das Ergebnis.

Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied zunächst auf Freistoß für Augsburg am Strafraumrand. Nach kurzer Rücksprache mit Michael Gregoritsch nahm er diese Entscheidung jedoch zurück.

Und genau das verdient Respekt. Dass ein Spieler in einer solchen Situation ehrlich ist und zugibt, dass kein Foul vorlag, ist sehr selten. Für mich ist das ein starkes Zeichen von Fairness, das dem Fußball einfach gut tut.

Eine zweite Halbzeit im Ausnahmezustand

Die zweite Halbzeit war dann wirklich wild. Zunächst drückte mein HSV und glich verdient aus. In dieser Phase hatte ich das Gefühl, dass das Spiel komplett kippt. Kurz darauf war das 2:1 zum Greifen nah.

Und dann kam alles anders. Fast im Gegenzug gab es eine rote Karte wegen einer Notbremse – unglücklich, aber wohl vertretbar. Von da an war es ein anderes Spiel. Augsburg machte Druck und kam zu zwei oder drei richtig guten Chancen. In diesen Momenten habe ich ehrlich gesagt gezittert.

Und plötzlich wieder Chancen auf den Sieg

Was ich meiner Mannschaft aber hoch anrechne, ist: Sie hat sich auch in Unterzahl nicht aufgegeben.

Im Gegenteil, plötzlich kam mein HSV wieder nach vorne und hatte selbst noch zwei, drei richtig gute Möglichkeiten. Mit ein bisschen Glück hätten wir dieses Spiel sogar noch gewonnen.

Das zeigt für mich vor allem eines: Diese Mannschaft lebt.

Am Ende ein gerechtes Ergebnis

Unterm Strich ist das Unentschieden leistungsgerecht. Beide Teams hatten ihre Phasen, ihre Chancen und ihre Möglichkeiten. Natürlich wäre mehr drin gewesen. Aber genauso gut hätte man auch leer ausgehen können.

Und genau deshalb fühlt sich dieses Spiel zwar ein bisschen wild an, aber am Ende auch irgendwie richtig.

In diesem Sinne: Nur der HSV! 🔵⚪️⚫️

Grüße, Lorenzo

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