Nachdenken oder die KI fragen?

Manchmal sitze ich vor dem leeren Editor und starre auf den blinkenden Cursor. Das Thema ist da. Die Gedanken sind auch da. Irgendwie zumindest. Aber sie wollen sich einfach nicht sortieren lassen. Sie springen durcheinander, sind unfertig, nur halb gedacht. Und dann steht sie im Raum: Soll ich jetzt weiter nachdenken oder die KI fragen?

Genau das wird in der Blogger-Community gerade intensiv diskutiert: „Ich vermisse es, richtig nachzudenken“ von Thomas, „Hart nachdenken: Können wir das noch?“ von Henning, „Nachdenken oder doch lieber die KI fragen?“ von Herrn Tommi, „KI oder selber nachdenken?“ von Verena und „KI killed my Job – oder alles zurück auf Anfang“ von Miriam.

Verlieren wir die Fähigkeit, selbst zu denken? Machen wir es uns zu leicht? Oder ist KI einfach nur das nächste Werkzeug in einer langen Reihe technischer Hilfsmittel? Ich finde: Die Antwort ist nicht schwarz oder weiß.

Bloggergemeinde
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Haben wir das Denken verlernt?

Ganz ehrlich? Nein, aber wir leben in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind. Früher stand bei uns das Lexikon im Regal. Später kam Google und co. Heute formulieren wir eine Frage und erhalten innerhalb von Sekunden eine strukturierte Antwort. Das verändert etwas. Keine Frage. Aber bedeutet das automatisch, dass wir nicht mehr selbst denken? Ich glaube nicht.

Denn Denken bedeutet nicht, alles im Kopf zu haben. Denken heißt, Informationen einzuordnen. Sie zu prüfen. Sie mit eigenen Erfahrungen zu verbinden. Eine Haltung zu entwickeln. Und genau das kann uns keine KI abnehmen.

KI als Werkzeug – nicht als Ersatz

Ich nutze KI. Punkt. Aber nicht für alles. Nicht blind. Und ganz sicher nicht ungeprüft. Aber ich nutze sie. Manchmal, um meine Gedanken zu strukturieren. Manchmal, um einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Und manchmal auch, um eine kurze Schreibblockade zu überwinden. Ist das Faulheit? Für mich nicht.

Es ist vergleichbar mit einem Gespräch. Früher hätte ich vielleicht eine Bloggerkolleg:in angemorst und gefragt: „Wie würdest du das angehen?” Heute stelle ich diese Frage eben digital. Der entscheidende Unterschied ist: Am Ende bin ich verantwortlich für das, was hier steht. Nicht die KI.

Prüfen, hinterfragen, absichern

Für mich steht außer Frage, dass KI-Ergebnisse überprüft werden müssen. Fakten sollten gegengecheckt werden. Formulierungen sollten angepasst werden. Gedanken sollten durch den eigenen Filter gehen. Blindes Copy & Paste war noch nie eine gute Idee. Nicht bei Wikipedia. Und eben auch nicht in Foren wie dem Bloghexen-Bloggerforum. Und eben auch nicht bei KI.

Wer KI nutzt, ohne nachzudenken, macht es sich zu einfach. Wer KI nutzt und nachdenkt, nutzt ein Werkzeug. Das ist für mich ein großer Unterschied.

Warum wir vorsichtig mit Urteilen sein sollten

Was mich an der aktuellen Diskussion beschäftigt, ist der Ton. Manchmal klingt es so, als sei jede Nutzung von KI gleichbedeutend mit Bequemlichkeit oder fehlender Kreativität. Aber wir kennen die Gründe oft nicht.

Vielleicht fehlt jemandem schlicht die Zeit. Vielleicht kämpft jemand mit einer Schreibblockade. Vielleicht ist Deutsch nicht die Muttersprache. Möglicherweise hilft KI dabei, Barrieren zu überwinden, die wir gar nicht sehen.

Wir sollten vorsichtig sein, Menschen zu kritisieren, nur weil sie ein Werkzeug nutzen, das wir selbst vielleicht skeptisch sehen. Technik hat schon immer Diskussionen ausgelöst. Und meistens hat sich am Ende ein sinnvoller Umgang damit etabliert.

Der Mittelweg

Für mich persönlich gibt es keinen Entweder-oder-Weg. Ich möchte weiterhin selbst denken. Ich möchte ringen, zweifeln und umformulieren. Ich möchte Texte schreiben, hinter denen ich stehe. Aber ich sehe keinen Widerspruch darin, mir dabei helfen zu lassen. Die KI sollte nicht für mich denken. Aber sie darf mir beim Denken helfen. Vielleicht geht es also gar nicht um die Frage: „Nachdenken oder KI fragen?“

Sondern eher um die Frage: „Wie bewusst gehe ich damit um?” Solange wir unsere Verantwortung nicht abgeben, sondern Technik als Unterstützung begreifen, sehe ich darin keinen Verlust, sondern eine Weiterentwicklung. Und am Ende zählt doch ohnehin das, was zwischen den Zeilen steht: unsere Haltung. Unsere Erfahrungen. Unsere Persönlichkeit. Die kann uns keine KI abnehmen.

Lorenzo

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12 Kommentare

  1. Hallo,
    als Künstlerin (Autorin) muss ich sagen, dass ich generative KI (also die, die etwas auf der Basis von nicht lizenziertem Wissen oder Leistungen Dritter erstellt) ablehne. In meinen Augen ist das Diebstahl geistigen Eigentums und gehört bestraft. Die kreative Arbeit, und dazu zähle ich ausdrücklich auch das Bloggen, ist doch, sich selbst mit einem Thema auseinanderzusetzen.
    Aber zurück zu KI als Thema: Generell finde ich KI sinnvoll, wenn es darum geht, große Datenmengen zu verwalten und zu interpretieren. Aber aus dem künstlerischen Bereich gehört sie meiner Meinung nach verbannt und deren Nutzung, sofern sie auf dem Diebstahl von geistigem Eigentum beruht, unter Strafe gestellt.
    Was die Nutzung von KI als Suchmaschinenersatz betrifft, stehe ich dem noch kritischer gegenüber. Denn solange diese angebliche Intelligenz zu Halluzinationen neigt, ist sie für mich vor allem eines: gefährlich.
    Halbwissen und Lügen sind viel gefährlicher als Unwissenheit. Aber das ist nur meine Meinung.
    Liebe Grüße
    Daira

    1. Liebe Daira,

      danke dir für deinen offenen und klar formulierten Kommentar.

      Gerade aus Sicht einer Autorin kann ich deine Haltung gut nachvollziehen. Wenn man selbst kreativ arbeitet, viel Zeit, Herzblut und Persönlichkeit in Texte steckt, dann fühlt sich die Diskussion um generative KI schnell existenziell an. Das ist absolut verständlich.

      Der Punkt „geistiges Eigentum“ ist dabei sicherlich einer der sensibelsten Aspekte der gesamten Debatte. Die rechtliche und ethische Dimension ist noch lange nicht abschließend geklärt – und ich finde es wichtig, dass genau darüber gesprochen wird. Wegsehen wäre der falsche Weg.

      Was den kreativen Prozess angeht, bin ich im Kern sogar sehr nah bei dir: Sich selbst mit einem Thema auseinanderzusetzen, zu ringen, zu formulieren und umzuschreiben, ist für mich ebenfalls ein wesentlicher Teil des Bloggens. Wenn dieser Prozess komplett ausgelagert wird, geht etwas verloren. Persönlichkeit. Reibung. Haltung.

      Mit der Nutzung als „Suchmaschinenersatz“ sprichst du einen weiteren wichtigen Punkt an: Halluzinationen. Ja, die gibt es. Und genau deshalb habe ich in meinem Beitrag betont, dass Ergebnisse überprüft und abgesichert werden müssen. Ungeprüfte KI-Antworten können problematisch sein, da stimme ich dir zu. Halbwissen ist selten eine gute Grundlage.

      Vielleicht liegt der Unterschied zwischen uns weniger im „Ob“, sondern mehr im „Wo ziehe ich die Grenze?“.
      Du ziehst sie im kreativen Bereich sehr klar.
      Ich sehe dort eher eine Grauzone, allerdings nur, wenn Transparenz, Eigenleistung und Verantwortung erkennbar bleiben.

      Aber genau diese unterschiedlichen Perspektiven machen die Diskussion so wichtig. Solange wir respektvoll bleiben und einander zuhören, gewinnen am Ende alle, unabhängig davon, wie wir persönlich zur Nutzung stehen.

      Danke dir für deine klare Haltung und deinen Beitrag zur Diskussion.

      Liebe Grüße
      Lorenzo

  2. > Vielleicht fehlt jemandem schlicht die Zeit. Vielleicht kämpft jemand mit einer Schreibblockade. Vielleicht ist Deutsch nicht die Muttersprache.

    Darum geht es beim „nachdenken“ ja nicht – denn ich denke in meiner Muttersprache, dann lass ich es übersetzen; Schreibblockaden löse ich auch nicht durch KI sondern loslassen. Und wenn mir die Zeit fehlt, dann sollte ich Prioritäten hinterfragen.

    Ich gebe absolut den Punkt, dass KI ein Werkzeug sein kann, wenn es um bestimmte Aufgaben und Befähigungen geht; aber nicht beim Nachdenken – aber da liegen wir ja auf der gleichen Welle; man sollte es nur nicht vermischen.

    Was den Ton angeht: Ja, bisschen schuldig – aber ich verlier eben ein bisschen an Vertrauen, wenn mir jemand erklärt er hätte eine Schreibblockade und müsse deshalb jetzt Beiträge im persönlichen Blog von der KI schreiben lassen 😉

    1. Lieber Thomas,

      danke dir für deinen ausführlichen und ehrlichen Kommentar.

      Ich verstehe deinen Punkt sehr gut, gerade die Trennung zwischen Nachdenken und Formulieren ist mir wichtig. Denken findet im Kopf statt, in der eigenen Sprache und mit den eigenen Erfahrungen. Das kann und sollte keine KI übernehmen. Da bin ich absolut bei dir.

      Vielleicht liegt unser Unterschied eher in der Definition. Für mich ist KI kein Ersatz fürs Denken, sondern manchmal ein Werkzeug, um Gedachtes zu sortieren oder sprachlich zu strukturieren. Aber der Kern – die Haltung, die Meinung, das Erleben – muss vom Menschen kommen. Sonst wird es beliebig.

      Was das Thema Schreibblockade angeht, ist „Loslassen” wahrscheinlich die gesündere Variante. 😉

      Ich glaube nur, dass Menschen unterschiedlich ticken. Der eine geht spazieren, der andere spricht mit jemandem und wieder jemand anderes nutzt ein Tool, um wieder ins Schreiben zu kommen. Ob das am Ende ein guter Weg ist, zeigt sich im Ergebnis.

      Deinen Punkt mit dem Vertrauen finde ich besonders spannend. Für mich entsteht Vertrauen dort, wo Transparenz und Persönlichkeit spürbar bleiben. Wenn ich das Gefühl habe, dass noch ein Mensch hinter dem Text steht, dann ist mir das Werkzeug fast egal. Wenn ich das Gefühl habe, dass nur noch ein Algorithmus spricht, wird es schwierig.

      Vielleicht ist genau das der Kern der Diskussion: nicht, ob KI genutzt wird, sondern ob der Mensch dahinter noch erkennbar ist.

      Danke dir auf jeden Fall für den Impuls – genau solche Kommentare machen das Thema erst richtig lebendig.

      Viele Grüße
      Lorenzo

  3. Bei KI gilt dasselbe wie bei Mitarbeitern: Sh*t in, sh*t out.
    Auf Deutsch: Eine Person, die nicht klar artikuliert, was sie möchte, bekommt auch eine ungeeignete Antwort.
    Was für das Denken VOR dem Prompt spricht.

    Außerdem gilt bei KI dasselbe wie bei Mitarbeitern: Beide machen Fehler. KI noch viel schneller, größer und gründlicher.
    Was für das Denken NACH dem Prompt spricht.

    Weshalb auf die Frage „Was hast Du Dir bloß dabei gedacht?“ dann „Nix?“ meistens die ehrlichste, aber nicht beste Antwort ist.

    1. Hallo Patrick,

      ich musste bei deinem Kommentar tatsächlich schmunzeln – „Shit in, shit out“ trifft es erstaunlich gut.

      Und ja, das Denken vor dem Prompt wird oft unterschätzt. Wer nicht klar formulieren kann, was er möchte, bekommt auch keine brauchbare Antwort. Insofern zwingt KI einen sogar ein Stück weit zur Klarheit. Das ist ein spannender Nebeneffekt.

      Dein zweiter Punkt ist aber mindestens genauso wichtig: das Denken nach dem Prompt.
      KI produziert sehr schnell. Sehr schnell. Und Fehler skalieren eben genauso schnell. Deshalb sind Kontrolle und Einordnung entscheidend.

      Die Parallele zu Mitarbeitenden gefällt mir übrigens. Verantwortung bleibt am Ende immer beim Menschen, der den Auftrag gibt, nicht beim Tool oder beim Teammitglied.

      Und ja …
      „Was hast du dir dabei gedacht?“ – „Nix.“
      Das ist vielleicht ehrlich, aber selten souverän. 😉

      Danke dir für die treffende Ergänzung!

      Viele Grüße
      Lorenzo

  4. Moin Lorenzo, es gibt tatsächlich schon neurologische Untersuchungen, was der Einsatz von KI beim Schreiben von Aufsätzen mit dem Gehirn macht. Und es scheint, dass dadurch tatsächlich die Gehirnaktivität abnimmt: https://www.psychologytoday.com/us/blog/becoming-happier/202508/is-artificial-intelligence-slowing-our-brain-functioning

    Wobei es immer die Frage ist, wie die KI eingesetzt wird, ob sie also so gut wie alles an der Aufgabe übernimmt und auch wie oft eine Person auf KI zurückgreift. Bei Kindern und Jugendlichen in der Schule, deren Gehirne sich gerade besonders stark entwickeln, und die sich von „Chatty“ die Referate und Hausaufgaben schreiben lassen, sehe ich da echte Probleme auf uns zurollen.

    Liebe Grüße
    Angela

    1. Liebe Angela,

      danke dir für den Link und den spannenden Hinweis!

      Solche Untersuchungen halte ich für extrem wichtig, gerade weil wir uns alle noch in einer Phase befinden, in der wir die langfristigen Auswirkungen der KI-Nutzung noch gar nicht wirklich abschätzen können.

      Wenn KI tatsächlich große Teile einer kognitiven Aufgabe übernimmt, ist es für mich nachvollziehbar, dass die eigene Gehirnaktivität geringer ausfällt. Das wäre im Grunde logisch: Wer sich weniger anstrengen muss, trainiert bestimmte Fähigkeiten auch weniger.

      Deinen Punkt mit Kindern und Jugendlichen sehe ich besonders kritisch. In einer Entwicklungsphase, in der Denken, Strukturieren und eigenständiges Formulieren erst erlernt werden, kann das „Alles von Chatty erledigen lassen“ tatsächlich problematisch sein. Lernen entsteht oft gerade durch das Ringen mit einer Aufgabe und nicht durch das schnelle Ergebnis.

      Gleichzeitig – und damit sind wir wieder bei meinem Mittelweg – hängt es vermutlich stark davon ab, wie KI eingesetzt wird.
      Als Ersatz fürs eigene Denken? Schwierig.
      Als Unterstützung beim Strukturieren oder Überarbeiten? Vielleicht sogar hilfreich.

      Ich glaube, wir stehen hier vor einer ähnlichen Herausforderung wie damals beim Taschenrechner: Er kann die Rechenkompetenz nicht ersetzen, aber bei sinnvoller Nutzung kann er diese unterstützen. Entscheidend ist, wann und wie er genutzt wird.

      Danke dir auf jeden Fall für den Denkanstoß – genau solche Perspektiven erweitern die Diskussion.

      Liebe Grüße
      Lorenzo

  5. Lieber Lorenzo!
    Tatsächlich habe ich mir zu dem Thema auch Gedanken gemacht, denn KI killed my Job. Hier ist der Blog dazu: https://nodietzone1.blogspot.com/2026/02/ki-killed-my-job-oder-alles-zuruck-auf.html
    Ich nutze auch gerne und oft Chatty, aber eben nur als Ideengeber. Ich finde, man liest es einfach, ob ein Text KI generiert ist oder nicht. Aber Mega, dass du dir da auch Gedanken drüber machst. Und: Eine KI halluziniert auch mal gerne, deswegen sollte man die Infos sowieso immer überprüfen. 🙂

    1. Liebe Miriam,

      zunächst einmal danke ich dir für deine Offenheit. „KI killed my Job“ ist keine theoretische Debatte, sondern ganz real. Und genau das zeigt, dass dieses Thema weit über eine Diskussion unter Blogger:innen hinausgeht.

      Wenn Technologie den eigenen Beruf direkt betrifft, bekommt die gesamte KI-Debatte natürlich eine ganz andere Tiefe. Das kann ich absolut nachvollziehen.

      Deinen Ansatz, KI als Ideengeber und nicht als Ersatz zu nutzen, finde ich spannend. So ähnlich sehe ich das auch. Impulse holen, Perspektiven checken, vielleicht mal einen Gedanken anstoßen lassen – aber der eigentliche Text, die Haltung und die Persönlichkeit sollten vom Menschen kommen.

      Und ja, ich stimme dir zu: Oft merkt man, wenn ein Text rein KI-generiert ist. Es fehlt etwas zwischen den Zeilen. Ecken, Kanten und manchmal auch das Unperfekte – genau das macht Texte menschlich.

      Der Punkt mit den Halluzinationen ist ebenfalls wichtig. Gerade weil KI so souverän klingt, wird schnell vergessen, dass sie eben nicht „weiß“, sondern nur berechnet. Deshalb bleibt das Prüfen und Hinterfragen für mich Pflichtprogramm.

      Danke dir auf jeden Fall für deinen ehrlichen Einblick. Gerade die Perspektive von Menschen, die beruflich betroffen sind, sollte in dieser Diskussion nicht untergehen.

      Liebe Grüße
      Lorenzo

  6. Ich nutze sie tatsächlich quasi gar nicht. Nur, wenn ich mal nen Flyer erstellen will fürs Ehrenamt, weil ich da immer nicht so viel Zeit für habe, ganz selten mal, wenn ich bei der Planung eines Events etwas geordnet haben will. Also ja, als unterstützendes Werkzeug… aber nicht, um mir die Überlegungen abzunehmen.

    1. Liebe Sari,

      genau das meine ich mit „Werkzeug“. 😊

      Du beschreibst es eigentlich perfekt: Man setzt es punktuell ein, wenn es organisatorisch hilft oder Zeit spart, aber die eigentlichen Überlegungen macht man selbst. Das klingt für mich nach einem sehr bewussten Umgang.

      Gerade im Ehrenamt kann ich es total verstehen, wenn man sich Arbeitsschritte im Hinblick auf Layout, Struktur oder Planung erleichtert. Das nimmt der Idee oder dem Engagement nichts weg – im Gegenteil, es schafft vielleicht sogar mehr Raum für das, was wirklich wichtig ist.

      Ich glaube, am Ende geht es genau um diese Haltung: nicht ersetzen lassen, sondern unterstützen lassen.

      Danke dir für deine ehrliche Einordnung!

      Liebe Grüße
      Lorenzo

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