Wie meine Leser:innen über KI denkt: Stimmen aus der Community

Die Gedanken zur Künstlichen Intelligenz

Als ich gestern meinen Beitrag „Künstliche Intelligenz im Alltag: Helfer, Risiko oder nur Hype?” veröffentlicht habe, war ich gespannt, was meine Leser:innen dazu sagen. KI betrifft uns inzwischen alle, sei es beim Schreiben, bei der Navigation oder beim Streamen. Und genau das spiegelt sich in den Kommentaren wider: Neugier, Vorsicht, Humor und jede Menge Reflexion.

Symbolbild: Tippen auf Smartphone

Hier eine kleine Zusammenfassung der Stimmen einiger Leser:innen:

„KI hilft mir – aber ich überprüfe alles selbst.“

Edeline nutzt KI gerne zur Inspiration oder um sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Gleichzeitig ist ihr bewusst, dass Fehler passieren können und dass wir selbst denken müssen.

„Die Mischung macht’s.“

Und genau darin liegt die Chance: KI als Ergänzung, nicht als Ersatz.

„Natürliche Dummheit schreckt mich noch viel mehr!“

Patrick hat es auf humorvolle Weise wunderbar auf den Punkt gebracht.

„Natürliche Dummheit macht mir immer noch deutlich mehr Angst.“ ?

Technologie ist an sich nicht gefährlich – erst der Mensch macht sie dazu.

„Ich bin hin- und hergerissen zwischen Faszination und Unbehagen.“

Sari nutzt KI zwar selbst mal spielerisch, aber die gesellschaftlichen Folgen bereiten ihr Sorgen.

„Wir Menschen sind schon so verwöhnt und faul geworden lach“

Es ist ein ehrlicher Konflikt zwischen Komfort und Kontrolle.

„KI-Bilder fühlen sich für mich oft unangenehm an.“

Angela ist technikbegeistert und trotzdem kritisch:

„Es fehlt oft die Seele – und Originaltexte werden verdrängt.“

Hinzu kommt der ökologische Fußabdruck von KI-Systemen. Rechenzentren verschlingen Energie und Wasser, um unsere Bequemlichkeit zu ermöglichen.

Was wir aus dem Feedback mitnehmen können

  • KI löst gleichzeitig Neugier und Unsicherheit aus
  • Wir wollen es nutzen – aber bewusst
  • Kreativität und kritisches Denken dürfen nicht verloren gehen
  • Menschliche Originale bleiben wichtig
  • Humor hilft ?

Ich finde diese Sichtweisen unglaublich wertvoll, da sie die gesellschaftliche Realität abbilden: KI ist kein Schwarz-Weiß-Thema – wir tasten uns alle gerade erst voran.

Danke für die Kommentare!

Dein Feedback belebt diese Diskussion. Ich freue mich über jede weitere Meinung dazu.

  • Wie erlebst du KI in deinem Alltag?
  • Wovor hast du Respekt?
  • Was findest du besonders hilfreich?

Schreib mir es gern in die Kommentare! Ich antworte wie immer sehr gerne.

Grüße, Lorenzo

PS: Du darfst diesen Blogbeitrag hier mit den nachfolgenden Buttons gerne teilen:

8 Kommentare

  1. Ich muss aber auch sagen, dass ich verstehe, was Angela meint. Man erkennt inzwischen direkt, welche Bilder durch die KI für den Blogeintrag generiert wurden, weil sie sich doch häufig von der Art her sehr ähneln. Vielleicht liegt es auch an den genutzten Prompts und das alles diesen Stil gerade so bevorzugt wählen und es ist einfach nur Zufall oder es ist doch wie ein Erkennungsmerkmal von all dem.

    1. Liebe Sari,

      du hast absolut recht: KI-generierte Bilder haben oft einen wiedererkennbaren Stil. Das liegt einerseits an den Prompts, die aktuell von vielen Tools verwendet werden, und andererseits an den Trainingsdaten, auf denen die Modelle basieren. Dadurch entstehen Muster, die wir als „ähnlich“ wahrnehmen.

      Ich finde es spannend, dass man diese Merkmale inzwischen bewusst wahrnehmen kann – fast wie eine kleine Signatur der KI. Gleichzeitig zeigt es auch, dass wir als Nutzer:innen Verantwortung tragen: Wir sollten bewusst auswählen, prüfen und vielleicht immer wieder menschliche Originalität einbringen, um diese Wiederholungen auszugleichen.

      Vielen Dank für deine Beobachtung – das regt definitiv zum Nachdenken über den bewussten Einsatz von KI an!

      Liebe Grüße
      Lorenzo

  2. Da kann ich mich Sari und Angela nur anschließen. KI-Bilder erkennt man schon sehr, da merkt man dann doch das die KI halt kein Mensch ist. Danke für diese Zusammenfassung der einzelnen Sichtweisen und das man da auch merkt dass wir uns schon langsam mit KI anfreunden aber auch immer noch fremdeln, was ich aber nicht schlimm finde. Interessant, dass Dein Beitrag so einschlägt, es wird ja jetzt auch im Forum darüber diskutiert. LG Edeline

    1. Liebe Edeline,

      danke für deine Rückmeldung! 🙏 Es freut mich sehr, zu sehen, wie aufmerksam ihr die Unterschiede zwischen KI und menschlicher Kreativität wahrnehmt. Genau das macht den Reiz dieser Diskussion aus. Wir lernen, KI zu nutzen, machen uns dabei aber auch bewusst, dass sie eben keine echte Persönlichkeit hat.

      Toll, dass der Beitrag so viel Resonanz erzeugt und sogar im Forum weiterdiskutiert wird. Für mich zeigt das, wie wichtig es ist, solche Gespräche zu führen und gemeinsam abzuwägen, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann.

      Danke, dass du deine Gedanken hier so klar teilst!

      Liebe Grüße
      Lorenzo

  3. Hey Lorenzo

    Die KI ist toll, keine Frage. Ich habe in den letzten Tagen viel mit ihr herumexperimentiert und zahlreiche Selbstporträts erstellt. Auch wenn die Bilder echt schick aussahen, merkte ich erst ein paar Tage später, wie gefährlich so etwas werden kann. Das Selbstbild kann sich durch die KI stark verändern, leider auch zum Negativen. Denn wir sind nicht die wie auf dem KI Bild.

    1. Liebe Anja,

      vielen Dank, dass du das ansprichst – du triffst damit einen Punkt, der oft viel zu wenig beachtet wird.

      KI-Selbstporträts können auf den ersten Blick aufregend sein, aber wie du richtig sagst, zeigen sie nicht uns, sondern eine optimierte Fantasieversion davon. Das kann unser eigenes Selbstbild ganz schön ins Wanken bringen – vor allem, wenn wir unbewusst anfangen, uns mit diesen „perfekten“ KI-Versionen zu vergleichen.

      Es ist mutig und wichtig, dass du das so ehrlich ansprichst. Denn vielen ist erst später bewusst, welche Wirkung diese Bilder auf das eigene Gefühl für Realität und Körperlichkeit haben.

      Für mich persönlich ist KI ein spannendes Werkzeug, das man aber bewusst einsetzen muss. Gerade bei Bildern, die uns selbst betreffen, ist dieses Bewusstsein wichtig.

      Danke dir für deinen Beitrag zum Thema. Du bringst eine Perspektive ein, die unbedingt dazugehört.

      Liebe Grüße
      Lorenzo

      1. Hallo Lorenzo

        Ich habe gerade nun auch mal einen Blogbeitrag verfasst und dich ebenso verlinkt.
        Es ist wie du schon gesagt hast, eine Gefahr, die eintreten kann, aber nicht muss. Wer dazu neigt, sich zu vergleichen, ist natürlich direkt mal dem Problem ausgesetzt.

        Danke auch für deine Meinung dazu.
        Falls du meinen Beitrag dazu lesen magst: https://anjaliebt.de/die-sache-mit-der-ki-bilderstellung-bildbearbeitung/

        Da habe ich auch ein paar Beispiele von mir genommen und erklärt, warum ich so denke.

        Liebe Grüße, Anja

        1. Liebe Anja,

          vielen Dank für deine Rückmeldung und fürs Verlinken, das freut mich sehr! 😊

          Du bringst es in deinem Beitrag sehr gut auf den Punkt: Es besteht die Gefahr, aber es muss nicht so sein. Gerade dein Hinweis auf das Vergleichen ist wichtig, denn darin liegt oft der Knackpunkt. Die Beispiele verdeutlichen eindrücklich, wie subtil sich das eigene Selbstbild verschieben kann, ohne dass man es sofort bemerkt.

          Ich finde es toll, dass du das so offen reflektierst und nicht nur die Technik zeigst, sondern auch die Wirkung auf dich selbst beschreibst. Genau solche ehrlichen Beiträge helfen dabei, KI weder zu feiern noch zu verteufeln, sondern bewusst damit umzugehen.

          Danke dir für den Austausch und die spannende Ergänzung zur Diskussion!

          Liebe Grüße
          Lorenzo

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