Was für ein Nachmittag gestern! Der 3:2-Sieg meines HSV gegen Union Berlin hat mich wieder richtig glücklich gemacht, auch wenn ich gegen Ende des Spiels kaum noch ruhig sitzen konnte. Es war einer dieser Fußballnachmittage, bei denen sich Freude und Nervosität im Sekundentakt abwechseln.

Ein Start mit Diskussionen
Das 0:1 durch einen Elfmeter für Union hat mich früh beschäftigt. Ob der wirklich zwingend gegeben werden musste? Ich bin mir bis jetzt nicht sicher. Für mich fühlte es sich zumindest sehr streng an. Aber die Reaktion danach war eine, wie ich sie sehen möchte.
Konterfußball vom Feinsten
Der Konter zum 1:1 war fantastisch ausgespielt. Er war schnell, klar und entschlossen. Genau in solchen Momenten zeigt sich, ob eine Mannschaft gefestigt ist. Und mein HSV war es.
Später dann diese völlig irre Szene: Union hatte die hundertprozentige Chance zum 1:2 – eigentlich musste der Ball rein. Und nur 31 Sekunden später lag er auf der anderen Seite im Netz. 2:1 für meine Lieblings-Hamburger. Solche Momente sind kaum zu erklären. Sie passieren einfach. Und sie entscheiden Spiele.
Zu tief gestanden – und gezittert
Nach dem 3:1 wurde ich unruhig. Meine Mannschaft stand zu tief und überließ Union zu viel Raum. Das 3:2 war dann fast folgerichtig und machte die Schlussphase zu einer echten Nervenprobe.
Die Nachspielzeit? Sie fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Ich habe jede Sekunde gespürt. Und wahrscheinlich meine Rippen gleich mit.
Glücklich – aber nicht unverdient
Ja, dieser Sieg war glücklich. Union hätte durchaus einen Punkt mitnehmen können. Vielleicht sogar mehr. Es gab genug Chancen, wie den Freistoß beim Stand von 2:1, der nur die Latte traf. Aber meine Mannschaft hat in den entscheidenden Momenten eiskalt zugeschlagen. Sie hat verteidigt, als es nötig war. Sie hat die Führung über die Zeit gebracht.
Und manchmal ist genau das der Unterschied. Unterm Strich bleibt ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Und das wunderbare Gefühl danach, wenn man weiß, dass man wieder einmal emotional alles investiert hat – auf dem Platz und vor dem Bildschirm.
Solche Spiele machen nervös. Aber sie machen eben auch glücklich. Mal sehen, ob es am Freitag, dem 20.02.2026, um 20:30 Uhr in Mainz läuft. Es wird auf jeden Fall nicht leicht.
Grüße, Lorenzo
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