Es wird konkret: Mein Umstieg auf Nextcloud beginnt

Vor zwei Monaten hatte ich hier auf meinem Blog darüber geschrieben, dass ich über einen Wechsel von iCloud zu Nextcloud nachdenke. Inzwischen hat sich einiges getan und es wird nun wirklich konkret. Der Anbieter, mit dem ich bereits in Kontakt stehe, hat neue, deutlich günstigere Tarife veröffentlicht. Das war für mich der letzte Anstoß, meinen Plan endlich umzusetzen.

Ein neuer Schritt: Von iCloud zu Nextcloud

Ein Tarif, der genau zu mir passt

Morgen bestelle ich den kleinsten neuen Tarif für 12,30 € im Monat. Für meinen Bedarf ist dieser Tarif mehr als ausreichend, denn er umfasst eine eigene Nextcloud-Instanz mit 1 TB Speicherplatz, 2 GB RAM und 1 vCPU. Wenn das nichts ist, weiß ich auch nicht!

Besonders gefällt mir, dass ich eine eigene, klar abgegrenzte Nextcloud-Instanz bekomme. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob der Server physisch ausschließlich für mich läuft, habe ich auf jeden Fall deutlich weniger geteilte Ressourcen als bei großen Massenanbietern. Die Umgebung ist sauber isoliert, modern konfiguriert und bietet mir genau die Flexibilität und Unabhängigkeit, die ich mir wünsche.

Einrichtung ab Montag

Am Montag geht es direkt weiter: Gemeinsam mit dem Anbieter richte ich meine Apple-Geräte so ein, dass Kalender, Kontakte und Dateien sauber synchronisiert werden. Ich finde das einen großartigen Service, denn bei solchen Umstellungen ist es immer beruhigend, jemanden an seiner Seite zu haben, der sich auskennt.

Meinen Linux-Mint-PC bei meinen Eltern werde ich am übernächsten Wochenende selbst einrichten. Das sollte problemlos funktionieren, denn Nextcloud ist auf Linux sehr gut integriert. Ich freue mich schon darauf, alles sauber miteinander verbunden zu haben – ganz ohne die Einschränkungen, die ich bei iCloud unter Linux hatte.

Der Beginn einer neuen Routine

Ich bin wirklich gespannt, wie sich Nextcloud in meinen Alltag integrieren wird. Die technischen Voraussetzungen sind jedenfalls ideal und auch gefühlt passt dieser Schritt einfach: weniger Abhängigkeit, mehr Datenschutz, mehr Kontrolle über die eigenen Daten.

Sobald alles läuft, werde ich hier im Blog natürlich darüber berichten, wie die Einrichtung verlief und wie sich Nextcloud im täglichen Gebrauch schlägt. Ich freue mich auf diesen nächsten Schritt und darauf, meine Erfahrungen mit euch zu teilen.

Grüße, Lorenzo

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10 Kommentare

  1. Der Wechsel zu Nextcloud ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Du hast ja wahrscheinlich auch das Video über den gehackten Google-Account gesehen. Sowas kann dir bei Apple genauso passieren.

    Deswegen ist es so wichtig, sich nicht komplett auf einen Anbieter zu verlassen. Auch wenn es natürlich furchtbar bequem ist.

    1. Danke, Erik! Ja, ich habe das Video gesehen und du hast absolut recht. Man verlässt sich viel zu leicht auf ein einziges Ökosystem, weil alles so bequem funktioniert. Genau deswegen fühlt sich der Schritt zu Nextcloud für mich gerade richtig an. Ich erhalte mehr Kontrolle, bin weniger abhängig und habe am Ende auch ein besseres Gefühl, was die Sicherheit angeht. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze im Alltag bewährt.

    1. Danke dir für den Tipp! Hetzner ist auf jeden Fall eine super Adresse und die Preise sind wirklich gut. Spannenderweise hostet mein Anbieter ebenfalls bei Hetzner, aber für mich ist der direkte Ansprechpartner ein großer Pluspunkt. Ich kenne ihn persönlich und erhalte sofort Support, wenn etwas ist. Gerade beim Umstieg ist mir das wichtiger als der allerbilligste Preis. Trotzdem danke für den Hinweis!

    1. Danke dir, Tommi! 😊 Das klingt super, gerade solche langfristigen Erfahrungen motivieren mich zusätzlich. Selbstgehostet auf dem eigenen Webspace ist natürlich auch eine feine Sache. Ich bin gespannt, wie sich meine Nextcloud künftig in meinen Alltag einfügt!

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