Zurück zu Statify: Warum ich Matomo wieder entfernt habe

Vor vier Wochen habe ich mich entschieden, von Statify zu Matomo zu wechseln.

Ich war neugierig. Ich wollte mehr wissen. Ich wollte mehr Einblicke, mehr Daten und ein besseres Verständnis dafür, was auf meinem Blog passiert. Nach dieser Zeit habe ich eine neue Entscheidung getroffen: Ich bin wieder zu Statify zurückgegangen. Matomo habe ich dagegen vollständig entfernt.

Statify-Illustration

Matomo war nicht das Problem

Zuerst einmal: Matomo ist ein gutes Werkzeug.

  • Open Source
  • Selbst hostbar
  • Datenschutzfreundlich nutzbar
  • Viele Auswertungsmöglichkeiten

Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe. Mehr Daten. Mehr Einblicke. Mehr Möglichkeiten. Und trotzdem hat es am Ende nicht gepasst.

Mehr Daten sind nicht automatisch mehr Nutzen

Ich habe mir die Zahlen angeschaut:

  • Herkunft der Besucher:innen
  • Einstiegsseiten
  • Besuchsdauer
  • Geräte

Das war interessant. Keine Frage. Aber nach den ersten Tagen habe ich gemerkt, dass ich für meinen Blogalltag kaum konkrete Konsequenzen daraus ziehe. Ich schreibe nicht anders. Ich strukturiere nicht anders. Ich treffe keine anderen Entscheidungen. Die zusätzlichen Informationen bleiben genau das: Informationen.

Der Moment der Klarheit

Irgendwann kam mir die Frage: Was hat mir bei Statify eigentlich gefehlt? Die Antwort war überraschend einfach: Eigentlich nichts. Statify zeigt mir:

  • Wie oft meine Beiträge aufgerufen werden
  • Welche Inhalte gelesen werden

Und genau das reicht mir.

Komplexität gegen Klarheit

Mit Matomo kam automatisch mehr Komplexität:

  • mehr Menüpunkte
  • mehr Kennzahlen
  • mehr Möglichkeiten zur Auswertung

Das ist nicht schlecht. Aber es ist auch nicht automatisch besser. Ich habe gemerkt, dass ich mich wohler fühle mit:

  • weniger Zahlen
  • klarer Übersicht
  • schneller Orientierung

Ein schönes Werkzeug – aber nicht für mich

Für mich ist Matomo nach wie vor ein sehr gutes und durchdachtes Webanalyse-Werkzeug.

Gerade für:

  • größere Blogs beziehungsweise Websites
  • Projekte mit klaren Analysezielen
  • Menschen, die tiefer in Daten einsteigen möchten

Mein Blog ist jedoch etwas anderes. Er ist persönlich. Er ist ruhig. Er steht nicht unter Optimierungsdruck.

Die Entscheidung

Deshalb habe ich mich entschieden. Zurück zu Statify. Nicht aus Frust.

Und auch nicht, weil Matomo schlecht wäre. Sondern weil Statify besser zu mir passt.

Was ich aus der Zeit mitgenommen habe

Der Wechsel war trotzdem wertvoll. Ich habe:

  • meinen Blog bewusster wahrgenommen
  • verstanden, wie Webanalyse funktioniert
  • gesehen, was möglich ist
  • gelernt, was ich nicht brauche

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt.

Fazit

Manchmal denkt man, man bräuchte mehr. Mehr Funktionen. Mehr Daten. Mehr Kontrolle. Doch dann stellt man fest: Weniger reicht völlig aus.

Ich bin froh, dass ich es ausprobiert habe. Und genauso froh, dass ich jetzt wieder dort bin, wo ich mich wohlfühle. Bei Statify.

Und wenn du wissen möchtest, wie ich es eingerichtet habe, kannst du das hier nachlesen:
👉 Datenschutzfreundliche Webseiten-Statistiken mit Statify

Grüße, Lorenzo

PS: Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung.

PSS: Du darfst diesen Blogbeitrag hier mit den nachfolgenden Buttons gerne teilen:

2 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert