Für mich gehört schriftliche Kommunikation ganz selbstverständlich zum Alltag. Trotzdem hat sich im Laufe der Jahre stark verändert, wie und womit ich schreibe. Briefe, E-Mails, Chats – alles hat seinen Platz, aber nicht alles passt gleich gut zu mir.
Im Rahmen der Blogparade #relevant von Erik und Jürgen möchte ich meine ganz persönliche Sicht darauf teilen.
Briefe: selten geworden
Ich schreibe heute kaum noch Briefe. Eigentlich nur, wenn es nicht anders geht, zum Beispiel bei Behörden, Ämtern oder Banken. Dabei handelt es sich meist um formelle Schreiben, bei denen es um Anträge, Nachweise oder Fristen geht.
Vor einiger Zeit habe ich dennoch versucht, Brieffreundschaften zu finden. Die Vorstellung, handgeschriebene Briefe zu bekommen und selbst zu schreiben, fand ich schön. Einige Menschen haben sich auch gemeldet, aber ein richtiger Briefwechsel hat sich nie entwickelt. Irgendwann kam dann noch der Faktor Zeit hinzu und so verliefen diese Versuche im Sande.
Heute schreibe ich Briefe nur noch, wenn ich muss.
E-Mails: meine bevorzugte Form
Mein Verhältnis zu E-Mails ist ganz anders. Für mich sind sie nach wie vor die wichtigste und angenehmste Form der schriftlichen Kommunikation.
Ich mag es, dass ich selbst entscheiden kann, wie ausführlich ich antworte. Manchmal reicht ein kurzer Satz, manchmal entsteht daraus ein längerer Text. E-Mails geben mir die Freiheit, in meinem Tempo zu schreiben und trotzdem gut erreichbar zu sein.
Für mich sind sie eine Art moderner Brief: sachlich genug, aber trotzdem persönlich. Genau diese Mischung macht E-Mails für mich so passend.
Chatten: praktisch, aber begrenzt
Selbstverständlich nutze ich auch Chats und Messenger. Sie gehören einfach dazu. Allerdings ist das Tippen auf dem iPhone für mich trotz technischer Hilfen aufgrund meiner Behinderung oft anstrengend.
Deshalb halte ich mich beim Chatten meist kurz. Für schnelle Absprachen oder kurze Antworten ist das völlig in Ordnung. Für längere Gedanken oder ausführlichere Gespräche eignet sich diese Form jedoch weniger für mich.
Fax: eine Erinnerung an frühere Zeiten
Ich faxe heute gar nicht mehr, obwohl mein Drucker das theoretisch noch könnte. Aber wer nutzt heute noch ein Faxgerät?
In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren war das ganz anders. Damals habe ich viel gefaxt und gehörte sogar zu den Stammfaxern der Kult-Sendung „Dieter Live“, die von 1995 bis 2001 beim Lokalfernsehsender Hamburg 1 lief.
Das war eine besondere, sehr lebendige Zeit, an die ich gern zurückdenke. Heute ist das Fax für mich vor allem eines: Vergangenheit.
Fazit
Im Laufe der Jahre hat sich meine Art, schriftlich zu kommunizieren, verändert – und das fühlt sich richtig an.
- Briefe schreibe ich nur noch selten
- E-Mails sind meine bevorzugte Kommunikationsform
- Chats nutze ich vor allem für kurze Nachrichten
- Fax gehört für mich der Vergangenheit an
Für mich ist es am wichtigsten, dass schriftliche Kommunikation gut machbar ist und mir genügend Raum lässt, meine Gedanken in Worte zu fassen.
Lorenzo
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