Die letzten beiden Tage waren erneut sehr anstrengend und leider alles andere als ruhig. Vorgestern Abend wurden die Bauchschmerzen nach dem Abendessen und während des neuen Films der TV-Reihe „Nord bei Nordwest“ mit meinem ehemaligen Klassenkameraden Cem-Ali Gültekin, den ich mir zusammen mit meiner Mutter angeschaut habe, so schlimm, dass wieder ein Notarzt kommen musste. Die Schmerzen waren kaum auszuhalten und wir entschieden gemeinsam, dass es besser ist, die Sache noch einmal in der Notaufnahme abklären zu lassen. 🤒
Am Ende stellte sich heraus, dass ich eine leichte Verstopfung hatte. Ursache war vermutlich, dass ich in den letzten Tagen deutlich zu wenig getrunken hatte. Durch die Schmerzen der gebrochenen Rippe ist vieles schwieriger geworden, und Essen und Trinken sind für mich aufgrund meiner Körperbehinderung ohnehin nicht einfach. Mit starken Schmerzen erst recht nicht. Das ist eine ungünstige Kombination, die mir jetzt leider zusätzlich Probleme bereitet hat.
Im Krankenhaus war ich bis gestern um 17 Uhr. Seitdem bin ich wieder bei meinen Eltern. Die Situation ist etwas stabiler als zuvor, aber die Schmerzen sind weiterhin da und begleiten mich durch den Tag und die Nacht. Es ist nach wie vor sehr kräftezehrend.
Da ich im Krankenhaus offline war, habe ich die vielen Kommentare zu meinem Blogbeitrag von vorgestern erst gestern Abend mitbekommen. Ich war wirklich sehr gerührt. So viele liebe Worte, Zuspruch und Mitgefühl – das hat mir in diesem Moment unglaublich gutgetan.
Dafür möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken. Ich werde jeden einzelnen Kommentar auch noch persönlich beantworten, sobald es meine Schmerzen zulassen und ich wieder etwas mehr Kraft dafür habe.
Im Moment heißt es weiterhin: langsam machen, auf den Körper hören und Schritt für Schritt durch diese schwierige Phase gehen. Auch wenn es sich gerade sehr hinzieht, hoffe ich, dass es bald spürbar aufwärtsgeht.
Lorenzo
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