Eigentlich wollte ich mir dieses Spiel gar nicht ansehen. Rippenverletzung, die Bauchschmerzgeschichte – mein Körper sagt eindeutig: Ruhe! Und dann auch noch der FC Bayern München als Gegner – eine Mannschaft, gegen die man nicht nur verlieren kann, sondern oft auch ziemlich hoch. Ich war also ruhig. Sehr ruhig. Ohne große Erwartungen. Und vielleicht war genau das der Schlüssel zu einem Abend, der mir am Ende richtig gutgetan hat.
Kurzfristig doch eingeschaltet – und positiv überrascht
Irgendwann habe ich mich dann doch entschieden, auf das Spiel in Sky Go auf meinem iPad umzuschalten. Einfach mal schauen, dachte ich mir. Ohne Druck. Ohne Hoffnung auf ein Wunder. Was ich dann gesehen habe, hat mir gefallen. Sehr sogar.
Mein HSV hat sich gestern Abend nicht versteckt. Und das ist gegen Bayern München alles andere als selbstverständlich. Gegen diese Mannschaft braucht es natürlich Kampf. Ohne Einsatz und Laufbereitschaft brauchst du gar nicht erst anzutreten. Das ist die Grundvoraussetzung. Aber der HSV hat gestern mehr gezeigt als nur Kampf.
Nicht nur gekämpft – auch gespielt
Besonders gefreut hat mich: Meine Mannschaft hat sich spielerisch gut geschlagen. Sie war mutig, konzentriert und organisiert. Sie hat nach Lösungen gesucht, sich etwas zugetraut und ist immer wieder nach vorne gegangen. Das 2:2 war deshalb hochverdient. Punkt.
Mit ein bisschen mehr Glück wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Ja, wirklich. Und das sage ich ganz bewusst ohne Übertreibung. Trotzdem bin ich mit diesem Unentschieden mehr als zufrieden, vielleicht sogar richtig glücklich.
Zahlen, die Haltung zeigen
Ein Detail hat für mich besonders viel ausgesagt: Mein HSV hat mehr Kilometer zurückgelegt als der FC Bayern München. Das ist keine Kleinigkeit. Es zeigt, dass diese Mannschaft bereit ist, alles zu investieren. Dass sie unangenehm ist. Dass sie nicht einfach so wegzuschieben ist – auch nicht von den Bayern. Genau diese Haltung macht mir Hoffnung.
Ein Abend, der gutgetan hat
Vielleicht lag es an meiner ruhigen Erwartungshaltung. Vielleicht lag es auch daran, dass ich gesundheitlich gerade sehr angeschlagen bin. Aber dieses Spiel hat mir gutgetan. Ich bin stolz auf meine Lieblings-Hamburger. Auf das, was sie gestern Abend abgeliefert haben. Dieses 2:2 fühlt sich nicht wie ein „Punktgewinn“ an, sondern wie ein echtes Statement.
Danke, HSV. Das war stark. 👍️ 🔵 ⚪️ ⚫️
Lorenzo
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HSV habe ich nicht gesehen (nur beim Turnier des Sohnes, wo er gegen Energie Cottbus ein Tor geschossen hat, aber gegen den HSV leider nicht ins Feld musste 🙂 ).
Wir waren dafür bei Hertha und bekamen eine großartige erste Halbzeit zu sehen. Umso katastrophaler war leider die 2… auch bei uns endete es in einem 2:2.
Liebe Sari,
das klingt nach einem richtig schönen Fußball-Samstag – zumindest zur Hälfte. 😉
Herzlichen Glückwunsch an den Sohn zum Tor gegen Cottbus! Das ist doch das Wichtigste. ⚽️
Das Spiel von Hertha habe ich per Sky Go gesehen. Und ja, diese 2:2-Geschichten scheinen an dem Wochenende irgendwie Programm gewesen zu sein. Umso bitterer, wenn nach einer starken ersten Halbzeit so ein Einbruch folgt. Das fühlt sich fast schlimmer an als eine klare Niederlage.
Am Ende bleibt immerhin: guter Fußball, Emotionen und ein Punkt.
Danke dir fürs Teilen und Kommentieren!
Liebe Grüße
Lorenzo