Ich bin ja Mitglied und Moderator im Bloggerforum „Bloghexen”. Wir haben uns letztes Jahr überlegt, einmal im Monat eine gemeinsame Aktion im Forum zu starten. Das heißt, wir suchen uns ein bestimmtes Thema und bloggen dann alle darüber. Mit dieser Aktion wollen wir erreichen, dass die Blogger-Community wieder größer und lebendiger wird. 😃 Sie heißt „Bloggerschnack”. Mitmachen kann jeder, auch Nichtmitglieder des Forums. Im November drehte sich alles um das Thema „Das nervt mich beim Bloggen”.
Das Thema im November: „Das nervt mich beim Bloggen”
Beim Bloggerschnack diesen Monat ging es um die Schattenseiten des Bloggerlebens: Dinge, die uns frustrieren, nerven oder manchmal einfach nur unnötig Zeit und Energie kosten. Natürlich ging es auch darum, welche Lösungen oder Strategien wir gefunden haben, um gelassener damit umzugehen.
Bei mir sind es gar nicht so viele Punkte. Ich blogge schon lange und genieße es vor allem, weil ich keinen großen Stress habe und keine externen Erwartungen erfüllen muss. Aber ein paar Dinge gibt es natürlich doch.
WordPress-Bugs – mein kleiner Dauerbegleiter
Es sind oft die kleinen Dinge, die nerven. Bei mir sind das vor allem gelegentliche WordPress-Bugs. Es ist nichts Dramatisches, und ich verzweifele auch nicht stundenlang daran, aber manchmal stolpert man eben über Layout-Fehler, zickige Blöcke oder merkwürdige Darstellungsprobleme im Editor. Dann seufze ich kurz, schüttele den Kopf und mache weiter.
Meine Lösung
Gelassenheit und Pragmatismus. Ich weiß, dass solche Fehler dazugehören und sich meistens mit einem schnellen Reload, dem Wechsel in den Code-Editor oder einer kurzen Internetsuche beheben lassen. Davon lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen – schließlich blogge ich viel zu gerne.
Social-Media-Algorithmen – früher nervig, heute egal
Früher haben mich die undurchsichtigen Algorithmen von Facebook & Co. tatsächlich regelmäßig genervt. Man steckte Mühe in Beiträge, die dann kaum jemand sah. Das war frustrierend, vor allem, wenn man eigentlich nur Austausch suchte.
Mittlerweile habe ich das komplett hinter mir gelassen. Mein Blog ist nicht mehr in den sozialen Medien vertreten, sondern nur noch unter:
Und ganz ehrlich: Das tut gut. Kein Algorithmus, kein Reichweitenraten, kein Druck.
Meine Lösung
Loslassen. Ich blogge für mich und für all jene, die meinen Blog bewusst besuchen. Alles andere ist mir nicht mehr wichtig.
Zeitfresser? Kooperationsanfragen? Erwartungen von außen?
Hier kann ich es kurz machen: Habe ich alles nicht.
- Zeitfressende Aufgaben? → Fehlanzeige.
- Dreiste oder irrelevante Kooperationsanfragen? → Bekomme ich kaum.
- Erwartungsdruck oder Perfektionsansprüche von außen? → Gibt es nicht in meiner Welt.
Warum? Weil mein Blog meine Spielwiese ist. Ich schreibe, wann und worüber ich möchte. Ich lasse mich gern inspirieren, aber nicht reinreden. Tipps von anderen Blogger:innen nehme ich gern an, Druck hingegen nicht.
Meine Lösung
Meine eigenen Regeln. Ich blogge so, wie es mir Freude bereitet – ohne Erfolgsdruck und ohne Verpflichtungen.
Fazit: Bloggen darf leicht sein
Auch wenn mich einige technische Eigenheiten nerven, überwiegt für mich der Spaß am Bloggen deutlich. Der Austausch im Forum, die monatlichen Themen und die Freiheit, einfach draufloszuschreiben, machen das Bloggen zu einem Hobby, das mir immer noch viel bedeutet. Und genau das möchte ich mir bewahren.
Blogbeiträge anderer Blogger:innen
Hier findest du Links zu Blogbeiträgen von anderen Blogger:innen, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen:
- „Das nervt mich beim Bloggen #bloggerschnack im November“ von Saphirija
- „Bloggerschnack: November „Das nervt mich beim Bloggen“ von Anja
- „Bloggerschnack 11–2025“ von Frank
- „[Bloggerschnack 11/25] Das nervt mich beim Bloggen“ von Sayuchan
- „Mich regt beim Bloggen (fast) nichts auf“ von Erik
- „Bloggerschnack November 2025: Das nervt mich beim Bloggen“ von Sari
- „Bloggerschnack: Das nervt mich beim Bloggen“ von Herr Tommi
- „Das nervt mich! Bloggerschnack November 25“ von Angela
Und jetzt freue ich mich über den Sieg meines HSV gegen den VfB Stuttgart. Nur der HSV! 🔵⚪⚫
Einen schönen ersten Advent noch und Grüße, Lorenzo
PS: Dieser Blogbeitrag ist eine unbezahlte Werbung.
PSS: Du darfst diesen Blogbeitrag hier mit den nachfolgenden Buttons gerne teilen:


Ui, dein Beitrag liest sich wieder richtig gut. Eine frische Meinung!
Kann dich da voll verstehen. Ich bin auch am überlegen, ob ich Social Media komplett den Rücken kehre. :/
Ich möchte auch wieder diese Leichtigkeit und keinen Stress im Hinterkopf! Wie du sie hast 🙂
Liebe Grüße
Danke dir, Tati! 😊
Mit Social Media ist es wirklich so eine Sache: Ich selbst bin privat noch dort unterwegs – einerseits wegen meiner politischen Kontakte und andererseits, weil ich ehrenamtlich ein paar Seiten betreue. Ganz los komme ich also nicht davon. 😉
Aber für meinen Blog war es die richtige Entscheidung, die Plattformen hinter mir zu lassen. Seitdem blogge ich viel entspannter, ohne den unterschwelligen Druck, noch irgendetwas posten oder bespielen zu müssen. Dadurch ist die Leichtigkeit echt zurückgekommen.
Vielleicht würde dir eine kleine Pause helfen, um herauszufinden, was dir wirklich guttut. Manchmal merkt man erst dann, wie befreiend es sein kann. 🙂
Liebe Grüße!
Lorenzo
Auf jeden Fall sollte man an erster Stelle für sich bloggen und sich nicht von außen Druck machen lassen. Nur so macht es auch Spaß. Dir auch noch einen schönen ersten Advent. LG Edeline
Danke dir, Edeline! 😊
Da stimme ich dir vollkommen zu: Bloggen sollte in erster Linie Spaß machen. Wenn man sich nicht von außen stressen lässt, bleibt der Spaß daran auch wirklich erhalten. Genau das versuche ich zu beherzigen.
Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen ersten Rest-Advent!
Liebe Grüße!
Lorenzo
Das ist die richtige Einstellung! BÄÄM!
Man sollte nie vergessen, um was es beim privaten bloggen eigentlich geht – um den Spaß und die Freude am Schreiben! Idealerweise in erster Linie für sich selbst.
Gut geschrieben!
Sabine aus dem Mausloch
Danke dir, Sabine! 🙏
Genau so sehe ich das auch: Beim privaten Bloggen sollte immer der Spaß im Vordergrund stehen. Wenn man sich das bewahrt und in erster Linie für sich selbst schreibt, bleibt es auch langfristig leicht und erfüllend.
Es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat!
Liebe Grüße ins Mausloch! 🐭✨
Ja, die lieben Bugs! Wenn etwas am Ende nicht so funktioniert oder aussieht, wie ich mir das gedacht hatte, dann bin ich auch immer etwas muffig 😀 Aber das hat auch alles mit Haltung und Einstellung zu tun, ob wir uns lange ärgern oder nicht. Ich finde das so schön, wie du dir auf die Fahne geschrieben hast, dass Bloggen leicht sein darf!
Herzlichen Glückwunsch an den HSV-Fan in dir! Es muss ja auch mal gut laufen, oder? 🙂
Danke dir, Angela! 😊
Oh ja, diese kleinen Bugs können einen wirklich kurz aus dem Konzept bringen. Aber du hast vollkommen recht: Letztendlich entscheidet die eigene Haltung darüber, wie sehr man sich davon den Tag verderben lässt. Für mich gehört inzwischen einfach dazu, die Dinge gelassener zu sehen und mir selbst zu erlauben, dass Bloggen leicht sein darf.
Und was den HSV angeht: Danke! 😂
Nach all den Jahren voller Höhen und Tiefen fühlt es sich tatsächlich gut an, mal nicht leiden zu müssen. Ein kleines sportliches Hoch darf man ja auch genießen!
Liebe Grüße!
Lorenzo
Spannend, da sind doch nochmal ein paar andere Aspekte dazwischen
Danke dir, Sari! 😊
Ja, es ist immer wieder spannend, wie unterschiedlich die Perspektiven beim Bloggerschnack sind. Genau das mag ich daran so. Man entdeckt immer wieder neue Aspekte, auf die man selbst gar nicht gekommen wäre.
Liebe Grüße!
Ich habe das Bloggen nach 8 Jahren jetzt aufgegeben. Mich nervte so manches:
Meine Texte, wenn sogar kurz, wurden oft nicht richtig gelesen.
Kommentare, wenn vorhanden, waren beliebig so wie „schön“ oder änliches.
Meine Hauptinteressen, Insektenfotogafie und Keramik, interessieren nur ganz wenige. Deshalb berichtete ich auch nicht von Schach, meinem ersten Hobby, denn dafür haben noch viel weniger Interesse.
Der Aufwand fürs tägliche Schreiben ist nicht unerheblich.
Das waren erstmal die wichtigsten Punkte.
Danke dir, Gerhard, fürs Teilen deiner Gedanken!
Ich kann gut nachvollziehen, wie frustrierend das sein muss, wenn die eigenen Texte kaum gelesen oder nicht wirklich wahrgenommen werden. Gerade wenn man viel Herzblut in ein Thema steckt, tut es weh, wenn die Resonanz ausbleibt oder Kommentare nur aus Floskeln bestehen.
Deine Interessen wie Insektenfotografie und Keramik sind zwar Nischenthemen, aber gerade deshalb eigentlich besonders spannend. Es ist schade, dass sie nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdient hätten. Und ja – der tägliche Aufwand fürs Schreiben ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn im Gegenzug wenig zurückkommt.
Es ist völlig verständlich, nach acht Jahren einen Schlussstrich zu ziehen. Manchmal ist es einfach Zeit für etwas Neues oder eine Pause. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du deine Hobbys weiterhin mit Freude ausübst – ganz unabhängig davon, ob du darüber bloggst oder nicht.
Liebe Grüße, Lorenzo