Passwörter in meiner „Wolke“: Ein weiterer Schritt zu mehr Kontrolle

Seit ich auf Nextcloud umgestiegen bin, war eigentlich klar, dass noch ein weiterer wichtiger Schritt folgen würde: die Verwaltung meiner Passwörter und Passkeys. Seit Donnerstag ist es nun so weit.

Schluss mit zwei Systemen gleichzeitig

Bisher habe ich meine Passwörter über die iCloud- und die Mozilla-Synchronisation verwaltet. Das hat grundsätzlich funktioniert, hatte aber einen großen Nachteil: Ich musste zwei Passwort-Datensätze parallel aktuell halten.

Das war nicht nur umständlich, sondern auch fehleranfällig. Früher oder später war immer irgendwo etwas nicht auf dem neuesten Stand. Genau das wollte ich vermeiden.

Arbeitsplatz mit Laptop, Smartphone und Tablet, auf denen KeePassXC und KeePassium laufen, verbunden über Nextcloud – Darstellung sicherer Passwortverwaltung in der eigenen "Wolke".

Der Wechsel zu KeePassXC und KeePassium

Ich nutze jetzt KeePassXC auf meinem Linux-PC und meinem Mac sowie KeePassium auf meinem iPhone und iPad. Die Synchronisation läuft über meine Nextcloud, also meine eigene „Wolke“.

Damit habe ich jetzt eine zentrale, einheitliche Lösung für all meine Geräte. Und vor allem habe ich die Kontrolle.

Datenschutz und ein gutes Gefühl

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist der Datenschutz. Die bisherigen Lösungen über iCloud und Mozilla waren sicherlich nicht unsicher, denn ich vertraue sowohl Apple als auch Mozilla grundsätzlich.

Aber die Server stehen nun einmal in den USA. Angesichts der aktuellen politischen Lage ist einfach nicht abzusehen, wie sich bestimmte Dinge entwickeln werden. Im Zweifel könnten Behörden Zugriff verlangen.

Gerade wenn man – wie ich – politisch anders denkt und sich engagiert, sollte man mit sensiblen Daten besonders bewusst umgehen. Für mich fühlt sich dieser Schritt daher nicht nur technisch sinnvoll, sondern auch persönlich richtig an.

Alltag mit KeePass – besser als gedacht

Nach sechs Tagen kann ich sagen: Es funktioniert erstaunlich gut. Natürlich gibt es hier und da kleine Probleme, beispielsweise wenn Einträge auf bestimmten Websites nicht sofort erkannt werden. Das sind aber eher Ausnahmen. Im Großen und Ganzen läuft alles stabil und zuverlässig.

Ein großer Vorteil ist, dass ich jetzt auch die Einmalcodes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung direkt in meiner Passwort-Datenbank generieren lassen kann. Eine separate App brauche ich dafür nicht mehr, was die Sache deutlich komfortabler macht.

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung

Mit diesem Schritt ist meine persönliche „Wolke” wieder ein Stück vollständiger geworden. Dateien, Kontakte, Kalender – und jetzt auch Passwörter und Passkeys.

Ich merke immer mehr, wie gut es sich anfühlt, meine digitale Infrastruktur selbst zu bestimmen und nicht von mehreren parallelen Systemen abhängig zu sein.

Und das Beste ist: Auch nach sechs Tagen bin ich immer noch rundum zufrieden. Ich halte dich natürlich weiter auf dem Laufenden.

Grüße, Lorenzo

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