Ausgerutscht – manchmal ändern sich Pläne in Sekunden

Eigentlich sollte an dieser Stelle gestern Nachmittag der Bloggerschnack für Juli erscheinen. Ich hatte mir bereits vorgenommen, den Beitrag gestern zu schreiben. Doch manchmal ändern sich Pläne innerhalb weniger Sekunden. Gestern Vormittag ist mir nämlich etwas passiert, auf das ich gut hätte verzichten können.

Nach dem Duschen bin ich ausgerutscht und mit voller Wucht auf den Rücken gefallen. Das war meine eigene Schuld. Meine Dusche ist eigentlich sicher, aber ich habe für einen kurzen Moment nicht aufgepasst. Manchmal reicht eben schon eine einzige Sekunde der Unachtsamkeit.

Direkt nach dem Sturz konnte ich mich vor Schmerzen kaum bewegen. Zum Glück kam kurz darauf meine Pflegerin. Sie unterstützt mich morgens, hilft mir beim Fertigmachen und bereitet außerdem mein Frühstück sowie die Brötchen für das Abendessen vor.

Ich (© Bettina Solzbacher, 2024)

Als sie sah, wie es mir ging, rief sie vorsorglich den Rettungswagen. Im Nachhinein bin ich darüber sehr froh. Sie wollte verständlicherweise kein Risiko eingehen und mich in diesem Zustand nicht allein lassen. Mit dem Rettungswagen ging es anschließend in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.

Dort waren alle sehr freundlich. Besonders gefreut hat mich, dass mich der Arzt sogar wiedererkannt hat. Ich war bereits vor vier oder fünf Jahren einmal dort. Schon damals war er beeindruckt davon, wie ich meinen Alltag meistere und kommuniziere. Dass er sich daran noch erinnern konnte, fand ich schön. Zum Glück hatte ich Glück im Unglück.

Nach den Untersuchungen stand fest, dass ich mir „nur” eine Prellung zugezogen hatte. Natürlich tut sie noch weh, aber mir geht es heute schon deutlich besser als gestern. Ich merke die Prellung zwar noch, doch die Schmerzen sind längst nicht mehr so stark wie direkt nach dem Sturz.

So schnell kann sich ein Tag verändern. Eben plant man noch einen Blogbeitrag, und wenige Minuten später sitzt man im Rettungswagen. Solche Momente erinnern mich daran, wie wichtig es ist, auf sich aufzupassen – auch bei Dingen, die man jeden Tag ganz selbstverständlich macht.

Den Bloggerschnack für Juli werde ich natürlich nachholen. Vielleicht schon morgen oder in den nächsten Tagen. Gestern hatte allerdings erst einmal etwas anderes Priorität. Ich bin einfach froh, dass am Ende nichts Schlimmeres passiert ist.

Grüße, Lorenzo

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3 Kommentare

  1. Gut, dass es nichts schlimmeres ist, ich habe mir letzte Woche den großen Zeh angeschlagen und so Prellungsschmerz ist schon ganz schön fies. Ich hoffe, dir geht es schnell wieder besser.
    Das Leben ist voller Umwege und Abzweigungen – wir müssen mit dem arbeiten, was wir haben. 🌞 Und du bist diesbezüglich eine große Inspiration für mich.

    Gute Besserung und schöne Grüße,
    die Planungsdiva

    1. Liebe Planungsdiva,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! 😊

      Oh je, ein angeschlagener großer Zeh ist wirklich sehr schmerzhaft. Ich hoffe, dass es dir inzwischen schon wieder besser geht.

      Zum Glück geht es mir von Tag zu Tag besser. Du hast recht: Das Leben hält immer wieder Umwege und Abzweigungen für uns bereit. Am Ende bleibt uns oft nichts anderes übrig, als das Beste daraus zu machen.

      Dass du mich als Inspiration siehst, bedeutet mir wirklich viel. Vielen Dank für diese schönen Worte! ❤️

      Liebe Grüße
      Lorenzo

  2. Ach Du Schande! Zum Glück „nur“ eine Prellung. So schmerzhaft das ist, davon bleibt nix zurück. in diesem Sinne: Gute schnelle Besserung!

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