Die Woche auf der Schwäbischen Alb 

Die Woche auf der Schwäbischen Alb ist schön, auch wenn recht unspektakulär. Aber gerade das ist ja manchmal gut. Meine Eltern und ich haben trotzdem einiges gemacht. Nachdem wir am Samstagabend nach der langen Fahrt von Hamburg noch im Gasthaus zur Sonne in Straßberg waren, kam ein Onkel von mir aus Freiburg am Sonntagnachmittag zu uns und seitdem machen wir gemeinsame Unternehmungen. Und das finde ich toll. 😀

Zum Beispiel am Sonntagabend waren wir im Landgut Untere Mühle in Straßberg lecker essen. Bei der Suche nach einer Essensmöglichkeit waren die Restaurants entweder wegen Urlaub geschlossen oder so voll, dass wir eine Stunde auf das Essen gewartet hätten. Aber dazu hatten wir keine Lust .Also, wir fuhren weiter. Da sahen wir die untere Mühle und fragten, ob sie ja vielleicht wieder aufhat. Und tatsächlich hatte sie wieder auf. Das Restaurant war lange zu bzw. hatte nur für Gruppen auf, das jetzt auch noch der Fall ist, aber nun hat es am Sonntag wieder für jeden auf. Da hatten wir pures Glück. Das Restaurant ist wirklich sehr zu empfehlen. Aber es gibt auch noch ein Hotel, einen Laden mit eigenen Produkten und eine Schäferei. 

Ich genieße es einfach, wenn ich die Verwandtschaft sehen kann bzw. mit denen etwas machen kann. Es ist aufgrund der sonstigen großen Entfernung nicht so oft möglich. Leider! 🙁

Am Montag haben mein Vater und mein Onkel viel im Garten von unserem Ferienhaus gearbeitet. Und ich war mit meiner Mutter Einkaufen. Dann bin ich immer der Packesel, aber auch gerne. Ich helfe gerne, wo ich kann. Auch wenn ich behindert bin, kann ich trotzdem einiges tragen. Das ist übrigens auch so ein Vorurteil gegenüber Behinderten. Viele denken, dass wir nur Hilfe brauchen und erst Recht keine Hilfe geben können. Aber das ist meistens falsch wie vieles, was Nichtbehinderte über uns denken. 😡

Aber nun zum eigentlichen Thema zurück: Am Dienstag fuhren wir zu einem See im Landkreis Sigmaringen. Dort schwammen meine Mutter und mein Onkel eine Runde. Mein Vater und ich warteten am Ufer. Wir schwimmen nicht so gerne. Außerdem war es schlecht reinzukommen. Nach der Runde sind wir nach Sigmaringen selbst gefahren und sind zur Hofkonditorei Café Seelos gelaufen, wo es die besten Konditorei-Leckereien in der Umgebung gibt. Da habe ich ein tolles Spaghetti-Eis genussvoll gegessen und die haben Apfelstrudel geschlemmt. 😉 Und danach gingen wir noch zum einzigen Unverpackt-Laden in Sigmaringen „Tante und Emma“, wo meine Eltern und ich im Mai das erste Mal waren. Die nette Laden-Chefin erkannte uns drei sofort und sagte groß Hallo. Das gefiel mir sehr. Im Laden haben wir einiges gekauft, unter anderem einem tollen Kakao. Er ist nämlich nicht das übliche Kakaopulver, sondern ein weitgehend naturbelassenes Pulver ohne Zucker. Absolut himmlisch! Den Zucker kann man sich beim Anrühren selber reinmachen.

Gestern machten wir einen Ausflug zu einer entfernten Verwandten nach Friedrichshafen am Bodensee und verbrachten den halben Tag mit ihr im Graf Zeppelin Haus-Restaurant am See und genossen die Lage. Meine Mutter und mein Onkel schwammen nach dem leckeren Essen wieder. Zum Essen gab es übrigens Tortellini, passend zu meinem Spitznamen. 🙂 Über uns kreiste ein echter Zeppelin immer wieder, der Rundflüge um den See macht. Du siehst ihn auf den drei Fotos hier unten. Morgen Nachmittag kommen wieder Verwandte zu uns. Das wird bestimmt auch schön. Und mal sehen, was wir übermorgen so machen werden, aber sicherlich nichts großes. Am Sonntag fahren wir ja leider wieder nach Hamburg, aber wir haben nächste Woche ein paar Termine. Wie es halt so ist.

Grüße, Lorenzo

8 Kommentare

  1. Also ich habe da Freunde in der Nähe von Lindau. Aber ich gehe auch gerne nach Immenstaad. Und von dort dann mit dem Schiff bis nach Bregenz. Aber ich war seit Corona erst einmal mit meinem Mann in Konstanz…

    1. Achja, Marina, in Lindau war ich auch mal. Und in Immenstaad sind wir auch öfters. Da haben wir nämlich auch Verwandtschaft. In Bregenz war ich ebenfalls schon ab und zu mal. Konstanz kenne ich auch. 😀

      Lorenzo

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