Leider hat es mit der erhofften Revanche nicht geklappt! Mein HSV hat auch das zweite Spiel innerhalb weniger Tage gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3 verloren. Anders als am Dienstag im DFB-Pokal war Frankfurt dieses Mal eindeutig überlegen. Zumindest gilt das für weite Teile der Partie.
Allerdings muss ich dazusagen, dass ich das Spiel heute Abend nicht live gesehen habe. Ich habe es lediglich über die Liveticker in der HSV-App und bei der Sportschau verfolgt. Deshalb kann ich den Spielverlauf nur bedingt beurteilen.
Warum ich das Spiel nur im Liveticker verfolgt habe
DAZN habe ich schon seit zwei Jahren nicht mehr. Der Streamingdienst wurde mir mit der Zeit einfach zu teuer. Für Sky gebe ich schon genug aus. Irgendwann muss man schließlich auch überlegen, wie viel Geld man für Fußballübertragungen ausgeben möchte.
Deshalb bin ich inzwischen darauf angewiesen, die Spiele meines HSV sonntags über Liveticker zu verfolgen, sofern sie eben nicht anderweitig bei Sky oder im frei empfangbaren Fernsehen laufen. Das ist natürlich nicht dasselbe wie eine Liveübertragung, aber so bleibe ich auf dem Laufenden und kann die Spiele zumindest in ihren wichtigsten Momenten verfolgen.
Eine erste Halbzeit mit Licht und Schatten
In der ersten Halbzeit war Frankfurt zunächst die bessere Mannschaft und ging durch ein Eigentor von Warmed Omari in Führung. Mein HSV konnte allerdings schnell antworten: Terem Moffi erzielte den Ausgleich zum 1:1.
Danach schien sich die Partie phasenweise auszugleichen. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. Da hatte ich durchaus noch die Hoffnung, dass meine Mannschaft etwas Zählbares aus Frankfurt mitnehmen könnte.
Nach der Pause fehlte die Gegenwehr
Leider änderte sich das nach dem Seitenwechsel ziemlich schnell. Frankfurt ging bereits in der 47. Minute durch Raphael Onyedika erneut in Führung. Dieses schnelle 2:1 dürfte meinem HSV einen ordentlichen Dämpfer verpasst haben.
Danach gelang es meiner Mannschaft offenbar nicht mehr, das Spiel an sich zu reißen oder dem Frankfurter Druck etwas entgegenzusetzen. Younes Ebnoutalib erhöhte in der 69. Minute auf 3:1. Dabei blieb es schließlich auch.
Was mich momentan besonders beschäftigt: Mein HSV schafft es nicht, Widerstände zu überwinden und ein Spiel auch einmal wieder auf seine Seite zu ziehen. Das hat sicherlich mehrere Gründe. Einer davon sind die vielen verletzten Spieler. Ihre Qualität und Erfahrung fehlen der Mannschaft natürlich. Das lässt sich nicht einfach kompensieren.
Jetzt muss gegen Gladbach eine Reaktion kommen
Zwei Niederlagen gegen Frankfurt innerhalb weniger Tage sind natürlich enttäuschend. Besonders ärgerlich finde ich, dass mein HSV momentan Schwierigkeiten hat, nach Rückschlägen wieder ins Spiel zu finden.
Trotzdem möchte ich nicht alles schlechtreden. Die personelle Situation ist schwierig, und die Mannschaft muss damit umgehen. Aber am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach braucht es eine Reaktion. Mein HSV muss das Spiel wieder mehr an sich reißen, Widerstände überwinden und vor allem gewinnen.
Das wäre nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch für das Selbstvertrauen. Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft am Freitag zeigt, dass sie es besser kann.
Nur der HSV! 🔵⚪️⚫️
Lorenzo
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