Was für ein HSV-Wahnsinn! Verdienter Auswärtssieg in Hoffenheim

Was für ein Nachmittag für meinen HSV! Meine Mannschaft hat heute bei der TSG Hoffenheim mit 2:3 gewonnen. Und ich freue mich riesig über diesen Auswärtssieg. Es war nichts für schwache Nerven, aber am Ende wurde unser Einsatz belohnt.

Natürlich war auch etwas Glück im Spiel. Aber für mich war der Sieg absolut verdient. Denn mein HSV hat von der ersten Sekunde an gekämpft. Und am Ende hatte ich das Gefühl, dass meine Mannschaft den Sieg einfach mehr wollte.

HSV

Mein HSV gibt nicht auf

Der HSV ging in der 12. Minute durch Yussuf Poulsen in Führung. Danach machten die Hoffenheimer Druck und glichen noch vor der Pause durch ein Eigentor von Sebastiaan Bornauw aus. Nach dem Seitenwechsel drehten sie die Partie durch Bambasé Conté sogar zum 2:1.

Das war natürlich ärgerlich. Aber meine Mannschaft ließ sich davon nicht unterkriegen. Sie kämpfte weiter und versuchte, zurück ins Spiel zu kommen.

Dabei half sicherlich auch die Gelb-Rote Karte für den Hoffenheimer Bernardo in der 65. Minute. Danach musste die TSG in Unterzahl weiterspielen. Das war für den HSV natürlich ein Vorteil. Aber eine Überzahl muss man auch erst einmal ausnutzen. Und genau das hat meine Mannschaft schließlich geschafft.

Stange, Moffi und Muheim sorgen für die Wende

Zunächst sah es so aus, als hätte Otto Stange den Ausgleich erzielt. Doch der Treffer wurde nach Überprüfung durch den Videoassistenten wegen Handspiels aberkannt.

Darüber ärgere ich mich inzwischen nicht mehr. Für mich war das kein strafbares Handspiel. Der Ball fiel Stange einfach auf die Hand. Ich fand die Entscheidung deshalb sehr ärgerlich. Im Spiel zwischen Mainz und Leverkusen wurde eine ähnliche Szene schließlich auch nicht als strafbares Handspiel bewertet.

Aber zum Glück ließ sich mein HSV davon nicht entmutigen. In der 83. Minute erzielte Terem Moffi den Ausgleich zum 2:2 und als schon vieles auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Miro Muheim in der vierten Minute der Nachspielzeit zu und erzielte das umjubelte 2:3 – was für ein Finale!

Gerade solche späten Tore machen den Fußball doch aus. Man fiebert mit, hofft bis zum Schluss und wird manchmal tatsächlich belohnt. Dass mein HSV nach dem zwischenzeitlichen Rückstand noch drei Punkte mitnehmen konnte, freut mich umso mehr.

Ein verdienter Sieg – trotz etwas Glück

Nach dem Führungstreffer des HSV hatten die Hoffenheimer natürlich Druck gemacht und die Partie zwischenzeitlich gedreht. Und selbstverständlich spielte die Gelb-Rote Karte eine Rolle. Das gehört zur ehrlichen Einordnung dazu.

Trotzdem bleibt für mich entscheidend, dass meine Mannschaft nie aufgegeben hat. Sie hat gekämpft, ist nach dem Rückstand zurückgekommen und hat sich am Ende mit dem Sieg belohnt.

Deshalb ärgere ich mich auch nicht mehr über das aberkannte Tor von Stange. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass es gezählt hätte. Aber Moffi und Muheim haben anschließend dafür gesorgt, dass wir trotzdem jubeln konnten.

Ich freue mich riesig über diesen Auswärtssieg! Nach dem Erfolg gegen Köln ist es der zweite Sieg in Folge. So darf es gerne weitergehen.

Ein schönes Wochenende mit meinen Eltern

Der Sieg meines HSV passt übrigens wunderbar zu meinem bisherigen Wochenende, das schon vor dem Anpfiff richtig schön war.

Gestern war ich mit meinen Eltern in Kiel. Wir haben einen kleinen Ausflug gemacht und unter anderem den Hutladen besucht, in dem ich vor zwei Jahren meine alte Mütze gekauft hatte. Leider habe ich diese auf unserer Reise nach Albstadt im September verloren. Deshalb haben wir uns diesmal nach einer neuen Mütze für mich umgesehen und sind bei Stetson fündig geworden.

Der Laden ist einfach sympathisch. Ich finde es schön, wenn man nicht nur gut beraten wird, sondern sich auch als Kunde willkommen fühlt. Da gehe ich gerne wieder hin.

Anschließend waren wir erneut im Lüneburg-Haus essen, wie vor zwei Jahren. Das Restaurant kann ich wirklich empfehlen. Die Bedienung war ausgesprochen nett und aufmerksam. So etwas erlebt man leider nicht überall, weshalb es mir besonders positiv aufgefallen ist.

Danach waren wir noch am Alten Markt in einer Bio-Bäckerei und haben ein paar Sachen gekauft. Unter anderem haben wir eine Käsestange gekauft, die richtig lecker war.

Morgen wollen wir noch einen Ausflug in den Hamburger Oberhafen machen. Ich freue mich darauf, das Wochenende gemeinsam mit meinen Eltern ausklingen zu lassen.

Ein Wermutstropfen bleibt

Über den Sieg des HSV freue ich mich sehr. Allerdings gibt es auch etwas, das mich betrübt: die Verletzung von Nicolai Remberg. Unser Kapitän musste bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Es sieht so aus, als könnte er für längere Zeit ausfallen. Das wäre ein bitterer Verlust für die Mannschaft.

Ich hoffe sehr, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen und er bald wieder auf den Platz zurückkehren kann. Gerade nach diesem kämpferischen Auftritt wäre es schade, wenn der HSV länger auf ihn verzichten müsste.

Trotzdem überwiegt heute die Freude. Mein HSV hat in Hoffenheim Moral bewiesen, sich zurückgekämpft und einen dramatischen Auswärtssieg eingefahren. Dazu ein schönes Wochenende mit meinen Eltern – was will ich mehr?

Nur der HSV! 🔵⚪️⚫️

Lorenzo

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