Bloggerschnack im Juni 2026: Mein Schreibprozess – von der Idee zum fertigen Beitrag

Ich bin ja Mitglied und Moderator im Bloggerforum „Bloghexen”. Wir haben uns im Mai 2024 überlegt, einmal im Monat eine gemeinsame Aktion im Forum zu starten. Das heißt, wir suchen uns ein bestimmtes Thema und bloggen dann alle darüber. Mit dieser Aktion wollen wir erreichen, dass die Blogger-Community wieder größer und lebendiger wird. 😃 Sie heißt „Bloggerschnack”. Jeder kann mitmachen, auch Nichtmitglieder des Forums. Jetzt im Juni dreht sich alles um das Thema: „Bloggerschnack im Juni 2026: Mein Schreibprozess: von der Idee zum fertigen Beitrag”.

Als ich das Thema gelesen habe, musste ich erst einmal überlegen. Mein Schreibprozess ist nämlich gar nicht so spektakulär. Ich arbeite weder mit einem ausgefeilten Redaktionsplan noch mit komplizierten Abläufen. Vieles entsteht bei mir ganz spontan – und genau das passt auch am besten zu mir.

Bloghexen Bloggerschnack

Am Anfang steht meistens eine Idee

Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, verdanke ich die Entstehung dieses Blogs meiner Freundin Johanna. Sie war es, die mir damals den Vorschlag unterbreitete, einen eigenen Blog zu starten. Sie wusste einfach, dass ich viel zu erzählen habe.

Das war im September 2019. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei ihr bedanken. Ohne sie gäbe es „Lorenzos Welt“ wahrscheinlich gar nicht. Seitdem ist mein Blog mein Sprachrohr.

Die Ideen für neue Beiträge entstehen oft ganz von selbst. Ich lese etwas im Internet, sehe einen Beitrag im Fernsehen, höre etwas im Radio oder stoße durch meine politische Arbeit und meine Kontakte auf ein Thema.

Manchmal beschäftigt mich auch einfach ein Erlebnis aus meinem Alltag. Dann denke ich: Darüber möchte ich schreiben.

Manche Beiträge brauchen mehr Vorbereitung

Die meisten meiner Blogbeiträge entstehen spontan. Es gibt aber auch Ausnahmen. Wenn ich an einer Blogger-Aktion wie dem „Bloggerschnack” teilnehme oder Interviews führe, ist etwas mehr Planung nötig. Dann sammle ich Informationen, überlege mir Fragen und bereite alles in Ruhe vor.

So war es beispielsweise bei meinen Interviews mit [Bleeding] Foundation, Sabine von Bassewitz oder Emma Weiß. Solche Beiträge entstehen natürlich nicht zwischen Tür und Angel.

Schreiben, solange die Gedanken frisch sind

Wenn ich eine Idee habe, setze ich mich an den Computer oder nehme mein iPad zur Hand und schreibe einfach los. Dabei versuche ich, meine Gedanken möglichst direkt festzuhalten.

Meistens schreibe ich den ersten Entwurf relativ zügig, solange das Thema noch präsent ist. Einen festen Ablauf oder bestimmte Uhrzeiten habe ich dabei nicht.

KI unterstützt mich – geschrieben wird trotzdem von mir

Sobald der erste Entwurf fertig ist, kommt ein Werkzeug zum Einsatz, das ich inzwischen gerne nutze: Künstliche Intelligenz.

Sie hilft mir dabei,

  • Formulierungen flüssiger zu machen,
  • Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen
  • und den Text an der einen oder anderen Stelle sprachlich zu verbessern.

Gerade weil ich mir aufgrund meiner Behinderung Texte nicht einfach laut vorlesen und beurteilen kann, gibt mir das zusätzliche Sicherheit.

Die Gedanken, Meinungen und Inhalte stammen jedoch immer von mir. KI hilft mir lediglich dabei, sie verständlicher auszudrücken.

Themen, die mich immer begleiten

Auch wenn viele Beiträge spontan entstehen, gibt es einige Themen, die meinen Blog dauerhaft begleiten.

Dazu gehören unter anderem:

  • Teilhabe
  • Inklusion
  • die Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • Selbstbestimmung
  • Klimaschutz
  • Politik und gesellschaftliche Entwicklungen

Nicht, weil ich mich darauf beschränken möchte, sondern weil sie mir persönlich wichtig sind.

Daneben schreibe ich aber genauso gerne über viele andere Themen. Deshalb trägt mein Blog auch den Untertitel „Der Blog über die Dinge der Welt“.

Mein Fazit zum Bloggerschnack im Juni

Mein Schreibprozess ist vermutlich einfacher, als manche denken. Ich brauche keine komplizierten Systeme oder ausgefeilte Redaktionspläne. Meistens reichen mir eine Idee, ein Computer oder iPad und die Lust zu schreiben.

Den Rest erledigen meine Gedanken, etwas Überarbeitung und am Ende ein letzter prüfender Blick. Und genau so funktioniert mein Blog nun schon seit fast sieben Jahren: spontan, persönlich und mit viel Freude am Schreiben. 🙂

Blogbeiträge anderer Blogger:innen

Hier findest du Links zu Blogbeiträgen von anderen Blogger:innen, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen:

Grüße, Lorenzo

PS: Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung.

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