Das gestrige Nationalmannschaftsspiel

Symbolbild: Fußball
Symbolbild: Fußball

Klar war das gestrige Nations League-Gruppenspiel gegen Italien von unserer Nationalmannschaft nicht so gut, aber warum müssen wir immer gleich die Keule raus holen und alles schlecht reden? Besonders nach dem 1:0 für die Italiener konnte ich wieder die 80 Millionen Bundestrainer hören, die unsere Mannschaft als Verlierertruppe hingestellt haben. Wieso immer so schwarzweiß?

Auch das Kleinreden der bisherigen Siege, seit Hansi Flick im Amt ist, finde ich unterirdisch. Natürlich waren die Gegner „kleinere“, aber auch die muss man erstmal schlagen. Ich sage nur Nordmazedonien, das ja gerade Italien in der WM-Qualifikation geschockt hat. Auch wenn die italienische Nationalmannschaft seit diesem Qualifikations-Aus ihre Probleme hat, ist sie trotzdem noch lange keine Thekenmannschaft, die man eben so mal locker weghaut. Ich finde es gut, dass unsere Nationalspieler es wiederum machen wollten, aber die Selbstkritik fand ich ebenfalls gut. Jedoch brauchen sie unser überzogenes Getue dafür nicht. 😡

Besonders die übereifrigen Sportjournalisten, die kurz nach Spielende eine komplette Analyse erwarten wie bei Toni Kroos nach dem gewonnenen Champions League-Finale. Und als Kroos das Interview mit Recht abbrach, spielten die Journalisten sich groß auf und fragten, was man als Spieler darf und was nicht. Hallo, geht es? Sind wir mittlerweile denn so verbohrt? 🙄

Grüße, Lorenzo

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