Ein kleiner Nachtrag: Mein nächstes Upgrade wird wahrscheinlich eine AMD-Grafikkarte

Seit meinem letzten Beitrag habe ich natürlich weiter über das Standby-Problem nachgedacht. Ob die Ursache letztlich bei Cinnamon, dem freien Grafiktreiber, dem abgewandelten Grafiktreiber oder einer anderen Komponente liegt, wird sich hoffentlich noch klären. Unabhängig davon ist inzwischen eine Entscheidung gereift.

Meine NVIDIA GeForce GT 730 stammt aus dem Jahr 2014 und hat mich viele Jahre lang zuverlässig begleitet. Dass der proprietäre Treiber inzwischen nicht mehr unterstützt wird, überrascht mich daher nicht. Die Grafikkarte hat ihren Dienst mehr als erfüllt.

Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, meinen PC mit einer neuen Grafikkarte auszustatten. Wenn das technisch möglich ist und die Hardware in meinem Rechner mitspielt, möchte ich deshalb gerne eine AMD-Grafikkarte einbauen lassen.

Linux-Pinguin Tux
Linux-Pinguin Tux

Warum AMD? Ganz einfach: Unter Linux genießen AMD-Grafikkarten einen ausgezeichneten Ruf. Ihre Treiber sind Open Source und bereits im Linux-Kernel sowie im Mesa-Grafikstack enthalten. Dadurch funktioniert die Einrichtung in der Regel unkompliziert und es gibt deutlich seltener Probleme bei System- und Kernel-Updates.

Diese positiven Erfahrungen habe ich bereits bei dem PC meines Vaters gemacht. Dort ist eine integrierte AMD Radeon RX Vega 6 installiert, die von Linux Mint problemlos erkannt wird und im Alltag einen sehr guten Eindruck hinterlässt.

Bis es so weit ist, werde ich meine GeForce GT 730 natürlich weiterhin nutzen. Sollte sich ein Austausch realisieren lassen, werde ich hier im Blog ausführlich darüber berichten: von der Auswahl der Grafikkarte über den Einbau bis hin zu meinen ersten Erfahrungen mit Linux Mint.

Grüße, Lorenzo

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