Gestern stand ja der Termin zum Fädenziehen und zur Kontrolle nach meiner Weisheitszahn-Operation an. Die gute Nachricht vorweg: Alles ist gut verheilt und es gibt keine Entzündung. Das hat mich wirklich erleichtert.
Die Mundspülung war zum Glück kein Problem
Besonders gespannt war ich auf die Einschätzung des Arztes bezüglich der Mundspülung. Aufgrund meiner Behinderung kann ich ja nichts länger im Mund behalten und schlucke alles fast sofort herunter, wie ich schon vorgestern geschrieben habe. Die empfohlene desinfizierende Mundspülung durfte ich aber nicht schlucken, weshalb ich sie kaum anwenden konnte. Glücklicherweise zeigte sich der Arzt sehr verständnisvoll und meinte, dass sich das offenbar nicht negativ ausgewirkt habe. Darüber bin ich sehr froh.
Fäden gezogen – und doch noch nicht schmerzfrei
Auch das Fädenziehen selbst war letztlich weniger schlimm als befürchtet. Natürlich war es etwas unangenehm, aber ich hatte es mir schmerzhafter vorgestellt. Manchmal malt man sich Dinge eben schlimmer aus, als sie am Ende tatsächlich sind.
Ganz überstanden ist die Sache allerdings noch nicht. Zwar verläuft die Heilung insgesamt gut, doch komplett schmerzfrei bin ich noch nicht. Es zwiebelt immer wieder ziemlich stark und vor allem die zahlreichen Aphthen (Aften) im Mund bereiten mir weiterhin Probleme. Wer schon einmal welche hatte, weiß, wie unangenehm selbst eine einzelne sein kann. Bei mir sind es leider deutlich mehr geworden, sodass Essen und Trinken noch immer keine Selbstverständlichkeit sind.
Der Blick richtet sich auf den Landesparteitag
Ich hoffe sehr, dass sich mein Zustand bis Samstag noch etwas verbessert. Dann findet nämlich der Landesparteitag der Grünen Schleswig-Holstein statt, bei dem es für mich um eine wichtige persönliche Angelegenheit geht: Ich kandidiere erneut für den Landesvielfaltrat und den Parteirat.
Diese Ämter werden bei uns alle zwei Jahre neu gewählt. Meine bisherige Amtszeit endet nun, weshalb ich mich erneut dem Votum der Delegierten stelle. Natürlich hoffe ich, wiedergewählt zu werden, damit ich meine Arbeit in beiden Gremien fortsetzen kann. Die vergangenen zwei Jahre haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Jetzt heißt es: Geduld haben und Daumen drücken
Jetzt heißt es aber erst einmal, geduldig zu sein und meinem Körper die Zeit zu geben, die er braucht. Zwar scheint die größte Hürde geschafft, aber bis ich wieder vollständig fit bin, wird vermutlich noch etwas Zeit vergehen.
Drückt mir gerne die Daumen – sowohl für die weitere Heilung als auch für die Wahlen am Samstag. Ich würde mich über beides sehr freuen.
Grüße, Lorenzo
PS: Du darfst diesen Blogbeitrag hier mit den nachfolgenden Buttons gerne teilen:

