Gestern vor 50 Jahren

Symbolbild: E-Gitarre
Symbolbild: E-Gitarre

Gestern vor 50 Jahren ist das erfolgreichste Studioalbum der englischen Rock Deep Purple erschienen. Also, am 25.03.1972. Es heißt „Machine Head„, was auf deutsch Stimmmechanik bedeutet. Im Dezember 1971 wurde das Album in Montreux in der Schweiz mit der Hilfe vom mobilen Rolling Stones-Studio aufgenommen. Das mobile Studio hat Deep Purple von den rollenden Steinen gemietet. 😉

Eigentlich sollten die Aufnahmen in einem Gebäude vom Casino Montreux stattfinden, aber durch einen Brand während eines Konzerts von Frank Zappa und seiner Band vorher zerstört. Ein Fan hat wohl mit einer Signalpistole gegen die Decke geschossen und sie fing dann Feuer. So musste man sich neue Räumlichkeiten suchen. Schließlich fanden sie das Theater „The Pavilion“, aber die Nachbarn haben sich dann über den Lärm beschwert und die Polizei gerufen. Deshalb mussten sie erneut auf die Suche gehen. Am Ende fiel die Wahl auf das fast leerstehende Montreux Grand Hotel. Der dortige Salon wurde zum Aufnahmestudio.

Hier wurden fast alle Aufnahmen für „Machine Head“ aufgenommen. Nur den bekanntesten Hit „Smoke on the Water“ nahm die Band noch im Pavillon auf. Der Liedtitel bezieht sich auf den Rauch vom Brand über dem Genfersee. Die Album-Aufnahmen fanden im Dezember 1971 statt. Auf dem Album sind auch noch die Hits „Highway Star„, „Lazy“ und „Space Truckin’“ drauf. Alle vier Lieder gelten noch heute als Klassiker des Rocks. „Machine Head“ ist mein Lieblingsalbum, neben dem berühmten Live-Album „Made in Japan„, was ebenfalls noch 1972 erschienen ist. 🙂

Nach dem nächsten Studioalbum 1973 gab es leider ein paar Umbesetzungen in der Band. Die Differenzen waren nach den Jahren und vielen Touren einfach zu groß. Das Weggehen vom Sänger Ian Gillan und Bassist Roger Glover läutete das vorläufige Ende der Band ein, das drei Jahre später kam. 1984 gab es das große Comeback. 😎 Seitdem gibt es die Band wieder, auch wenn der einzigartige Gitarrist Ritchie Blackmore seit 1993 nicht mehr dabei ist, was ich sehr bedauere 🙁 Aber es schien ein weiteres Mal zwischen den Bandmitgliedern nicht mehr zu passen.

Hast du „Machine Head“ auch schon? Falls nicht, lohnt es sich auf jeden Fall mal reinzuhören. So ein gutes Album gibt es selten! 😀

Lorenzo

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.