Ich bin ja Mitglied und Moderator im Bloggerforum „Bloghexen“. Wir haben uns im Mai 2024 überlegt, einmal im Monat eine gemeinsame Aktion im Forum zu starten. Das heißt, wir suchen uns ein bestimmtes Thema und bloggen dann alle darüber. Mit dieser Aktion wollen wir erreichen, dass die Blogger-Community wieder größer und lebendiger wird. 😃 Sie heißt „Bloggerschnack“. Jeder kann mitmachen, auch Nichtmitglieder des Forums. Im August dreht sich alles um das Thema „Bloggerschnack im August 2026: Meine ältesten Blogartikel – Was würde ich heute anders machen?”
Als ich das Thema gesehen habe, musste ich erst einmal in meinem Blogarchiv stöbern. Inzwischen begleitet mich mein Blog seit September 2019 und in dieser Zeit sind viele Beiträge entstanden – manche kurz, manche lang, manche sehr persönlich und andere eher politisch. Wenn ich heute auf meine ersten Blogartikel zurückblicke, fällt mir vor allem eines auf: Ich habe mich weiterentwickelt.
Die Anfänge meines Blogs
Wie ich schon oft erzählt habe, verdanke ich die Idee zu meinem Blog meiner Freundin Johanna. Sie war davon überzeugt, dass ich viel zu erzählen habe – und sie hatte recht.
Dafür bin ich ihr bis heute sehr dankbar. Seitdem ist mein Blog mein Sprachrohr. Hier kann ich über alles schreiben, was mich bewegt, ärgert oder freut. Das hat sich seit dem ersten Tag nicht geändert.
Meine ersten Beiträge
Wenn ich meine älteren Beiträge lese, fällt mir auf, dass sie oft deutlich kürzer waren als heute. Das ist aber nicht negativ. Jede:r Blogger:in fängt einmal an. Niemand schreibt vom ersten Tag an perfekte Blogbeiträge.
Erst mit der Zeit sammelt man Erfahrungen, entwickelt seinen eigenen Stil und gewinnt mehr Sicherheit. So war es jedenfalls bei mir. Hier sind einige meiner älteren Beiträge:
Frühere Blogbeiträge
- Hallo Welt
- Warum?
- So weit sind wir jetzt gekommen
- Zum Kommentar von Mathias Döpfner in der Welt vom 11. Oktober
- Konzert von Volbeat
- Klimaneutral bis 2050
- Umweltsau
- Kohle-Ausstieg
- Der April macht, was er will
- I Want to Break Free
- Das älteste Pferd der Welt
- Entre dos tierras
- „Krüppel“ oder „Depp“ – Es ist egal, wie ihr uns nennt
- Behindertenreisen
- Warum Reiten nicht von den Krankenkassen übernommen wird
- Sport ist gerade für uns Behinderte wichtig
Interviews
Und mit der Zeit sind außerdem immer mehr Interviews hinzugekommen. Hier unten habe ich meine Interviews für dich verlinkt:
- Ein Interview mit Raul Krauthausen
- Ein Interview mit Cem-Ali Gültekin
- Ein Interview mit Morris Teschke
- Ein Interview mit Johanna Brüggemann
- Das zweite Interview mit Raul Krauthausen
- Ein Interview mit Sascha Oliver Martin
- Ein Interview mit André Frahm von Michelle Records
- Ein Interview mit Nadine Rokstein
- Das dritte Interview mit Raul Krauthausen
- Ein Interview mit [Bleeding] Foundation
- Ein Interview mit Sabine von Bassewitz
- Ein Interview mit Emma Weiß – Mut, Olympia und der Glaube an sich selbst
Wenn ich heute auf diese Liste schaue, sehe ich nicht nur viele spannende Gespräche, sondern auch die Entwicklung meines Blogs im Laufe der Jahre. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz. 😊
Was würde ich heute anders machen?
Ehrlich gesagt, gar nicht so viel. Einige ältere Beiträge würde ich heute allerdings etwas ausführlicher schreiben oder sprachlich anders formulieren. Auch meine Überschriften sind inzwischen oft präziser als früher. Vor allem aber habe ich gelernt, meine Gedanken klarer auf den Punkt zu bringen.
Das viele Schreiben hat mir dabei enorm geholfen. Außerdem nutze ich heute künstliche Intelligenz als Unterstützung bei Formulierungen sowie bei Rechtschreibung und Grammatik. Die Inhalte stammen aber selbstverständlich weiterhin von mir. Gerade das gibt mir zusätzliche Sicherheit.
Mein Blog ist mit mir gewachsen
Wenn ich meinen Blog von heute mit den Anfängen vergleiche, dann sehe ich nicht nur eine Entwicklung bei den Texten. Auch die Themen haben sich erweitert. Neben Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Klimaschutz finden heute viele weitere Themen ihren Platz – von Interviews über Technik bis hin zu persönlichen Gedanken oder gesellschaftlichen Entwicklungen.
Genau deshalb trägt mein Blog auch den Untertitel „Der Blog über die Dinge der Welt“. Ich möchte mich nicht auf ein einziges Thema festlegen.
Alte Beiträge gehören dazu
Wenn man ältere Beiträge liest, denkt man manchmal: Das würde ich heute anders formulieren. Das ist völlig normal. Ich sehe meine alten Artikel deshalb nicht als Fehler, sondern als Teil meiner persönlichen Entwicklung. Sie zeigen, wo ich angefangen habe. Und genau deshalb bleiben sie auch online.
Mein Fazit zum Bloggerschnack im August
Wenn ich heute auf meine ersten Blogbeiträge zurückblicke, bin ich vor allem dankbar. Dankbar dafür, dass ich damals den Mut hatte, überhaupt mit dem Bloggen anzufangen. Natürlich schreibe ich heute anders als noch 2019, aber ich glaube, dass genau das das Schöne am Bloggen ist: Man entwickelt sich mit jedem einzelnen Beitrag weiter.
Und wer weiß? Vielleicht schaue ich in ein paar Jahren auf meine heutigen Texte zurück und denke: Das würde ich inzwischen anders schreiben. Auch das gehört zum Bloggen dazu. 😊
Blogbeiträge anderer Blogger:innen
Hier findest du Links zu Blogbeiträgen anderer Blogger:innen, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen:
- „Mein Umgang mit alten Blogbeiträgen von mir“ von Daira
- „Meine ältesten Blogartikel“ von wjar
- „Bloggerschnack August 2026“ von Frank
- „Bloggerschnack August 2026: Zeiten ändern dich – Meine ältesten Blogbeiträge vs. mein aktuelles Tun“ von Roman
- „Bloggerschnack August 2026: Meine ältesten Blogartikel – Was würde ich heute anders machen?“ von Amberlight
- „Bloggerschnack im August 2026: Meine ältesten Blogartikel“ von Sari
- „Bloggerschnack im August 2026: Meine ältesten Blogartikel – Was würde ich heute anders machen?“ von Anja
- „Mein ältester Blogartikel – was würde ich heute anders machen?“ von Herrn Tommi
- „Meine ältesten Blogartikel – Bloggerschnack August 26“ von Angela
- “Alte Blogartikel: Was habe ich denn da gemacht?“ von Henning
- „Bloggerschnack reloaded: Was 20 Jahre Wandel über uns verraten“ von Horst
- „Das sind unmöglich schon 25 Jahre …“ von Thomas
- “Mein ältester Blogartikel – was würde ich heute anders machen?“ von Robert
- “Mein ältester Blogartikel“ von Felix
Grüße, Lorenzo
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Ich mag deinen ehrlichen Blick zurück und das Fazit, alte Beiträge nicht als Fehler zu sehen, sondern als Teil der Entwicklung. Das kenne ich gut. Meinen Blog gibt es seit 2017 und auch ich merke, wie sich Stil und Themen verändert haben. Manchmal lese ich ältere Posts und denke ok, hm. Aber sie bleiben online, denn sie zeigen wo ich herkomme. Danke für den schönen Bloggerschnack Impuls!
Liebe Jana,
vielen Dank für deinen schönen Kommentar! 😊 Genau so sehe ich das auch. Unsere älteren Beiträge gehören einfach zu unserer persönlichen Bloggergeschichte. Sie zeigen, wo wir angefangen haben und wie wir uns im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben.
Natürlich entdeckt man beim Lesen manchmal Stellen, die man heute anders formulieren würde. Aber gerade das macht die Entwicklung doch sichtbar. Deshalb bleiben meine alten Beiträge ebenfalls online.
Ich freue mich, dass du dich in meinem Bloggerschnack so wiedergefunden hast.
Liebe Grüße
Lorenzo
Über die gesamte Zeitdauer (>20 Jahre) gibts bestimmt eine ganze Reihe von Artikeln, die ich heute gar nicht oder anders schreiben würde. Zum Glück sind Blogs keine Glaubensbekenntnisse, die mit ihrer Veröffentlichung gleichsam unumstößliche Ansichten repräsentieren. Ich habe heute beispielsweise eine viel klarere, fast radikale, Haltung zum Klimaschutz. Zum Thema der Migration ebenso – nur andersherum. Ich habe natürlich bemerkt, wie sich über die Jahre meine Einstellung zu anderen gesellschaftlichen Fragen mitverändert hat und ich möchte hoffen, dass das bei anderen ebenso der Fall ist.
Hallo Horst,
da stimme ich dir zu. Gerade das finde ich am Bloggen spannend: Ein Blog ist kein in Stein gemeißeltes Glaubensbekenntnis. 😊 Menschen entwickeln sich weiter, sammeln neue Erfahrungen und ändern manchmal auch ihre Meinung.
Deshalb finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn man einen älteren Beitrag heute anders schreiben oder manche Dinge anders beurteilen würde. Im Gegenteil: Die alten Beiträge zeigen schließlich auch, wo man einmal stand und wie man sich seitdem entwickelt hat.
Dass sich die Haltung zu gesellschaftlichen Themen im Laufe der Jahre verändert, halte ich für völlig normal. Wichtig ist für mich nur, dass man bereit ist, dazuzulernen und die eigene Sichtweise auch einmal zu hinterfragen.
Und genau deshalb lasse ich meine alten Beiträge auch online. Sie gehören zu meiner Bloggeschichte – und damit auch zu meiner persönlichen Entwicklung. 😊
Liebe Grüße
Lorenzo
Ich finde es interessant wie sich ein Blog mit der zeit weiterentwickelt und wächst. Aber das ist natürlich auch der normale Lauf, ein Blog reift mit der Person mit, wie wir es ja auch in unserem leben tun und klar können sich da auch Ansichten oder Meinungen ändern. Schön wie Dein Blog & Deine Interviews mit der Zeit gewachsen sind! LG Edeline
Liebe Edeline,
vielen Dank! 😊 Genau so sehe ich das auch. Ein Blog wächst und entwickelt sich schließlich gemeinsam mit der Person, die dahintersteht. Wenn sich dabei die eigenen Themen, Ansichten oder auch der Schreibstil verändern, ist das ein Zeichen dafür, dass man sich weiterentwickelt hat.
Bei mir merke ich das besonders an den Interviews. Am Anfang hätte ich selbst nicht gedacht, dass sie einmal ein so wichtiger Bestandteil meines Blogs werden würden. Inzwischen machen sie mir richtig viel Spaß, und ich stecke jedes Mal viel Zeit und Energie hinein.
Deshalb finde ich es schön, wenn man nach einigen Jahren zurückblickt und nicht nur die alten Beiträge sieht, sondern auch erkennt, wie sehr sich der eigene Blog entwickelt hat. 😊
Liebe Grüße
Lorenzo
Es wäre ja echt langweilig, wenn immer alles gleich bliebe 🙂 Und ohne Anfang geht es einfach auch nicht los mit dem Bloggen. Vielen Dank auf jeden Fall für den Einblick in die Anfänge deines Blogs!
Liebe Grüße
Angela
Liebe Angela,
vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Da hast du absolut recht: Es wäre wirklich langweilig, wenn immer alles gleich bliebe. Gerade die Entwicklung macht das Bloggen doch so spannend.
Ohne den ersten Beitrag, bei dem man vielleicht noch gar nicht weiß, wohin die Reise geht, würde es die vielen späteren Beiträge natürlich überhaupt nicht geben. Deshalb gehören auch meine ersten, vielleicht etwas unbeholfenen Blogartikel einfach dazu.
Ich finde es schön, nach fast sieben Jahren einmal zurückzublicken und zu sehen, was sich seitdem alles entwickelt hat. Und wer weiß, vielleicht schaue ich in ein paar Jahren auf meine heutigen Beiträge zurück und denke: „Das würde ich heute aber auch anders schreiben.“ 😄
Liebe Grüße
Lorenzo